OVGU-Forscher bauen Bildungsmanagement in Zentralasien mit auf

25.05.2012 -  

Der Arbeitsbereich Internationale Kooperationen des Instituts für Berufs- und Betriebspädagogik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) übernimmt die Leitung und Koordination eines Projekts im EDUCA-Programm, das Hochschulbildung in Kirgistan, Kasachstan und Tadschikistan fördert. Die OVGU-Wissenschaftler, die Teil des Magdeburger UNEVOC-Centre „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung“ sind, arbeiten darin eng mit zentralasiatischen Bildungsexperten zusammen.

Die Bildungssysteme in Zentralasien durchlaufen derzeit drastische Veränderungen. Um einem Mangel an Lehrern entgegenzuwirken und die Bildungsqualität zu verbessern, sollen Lehrpläne und Studienstrukturen europäischen Standards angepasst werden. Ziel des dreijährigen Forschungsprojekts ist es, das Bachelor-Master-System in den Hochschulen zu installieren und ein Bildungsmanagement aufzubauen. Dazu wird der Magdeburger Arbeitsbereich Internationale Kooperationen das Training zentralasiatischer Bildungsexperten in Europa und Besuche europäischer Verantwortlicher in Zentralasien koordinieren. Durch jährlich stattfindende Konferenzen und einen regen Austausch der Verantwortlichen untereinander soll die nachhaltige Verbesserung des zentralasiatischen Bildungsbereichs gesichert werden.

Finanziert wird das Projekt von der europäischen Kommission, und es ist durch eine enge Zusammenarbeit der Projektpartner gekennzeichnet. Zu diesen gehören neben der OVGU und den zentralasiatischen Partnern, Universitäten in Spanien, Irland, Großbritannien und Litauen.

Kontakt:
Kai Gleißner, Institut für Berufs- und Betriebspädagogik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-16757/-16791, E-Mail:

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk