Nachlass des Begründers der Verfahrenstechnik Prof. Dr.-Ing. Carl Justus Heckmann geht an die Uni Magdeburg

22.05.2012 -  

Am 24. Mai 2012 wird der Nachlass des Unternehmers, Konstrukteurs und Universitätsprofessors Carl Justus Heckmann (1902-1993) an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg übergeben.

Der Sohn des Begründers der Verfahrenstechnik an der damaligen Hochschule für Schwermaschinenbau wird im Beisein des Rektors, Prof. Klaus Erich Pollmann, und des Dekans der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik, Prof. Jürgen Tomas, die Dokumente überreichen.

 

WAS: Übergabe des Nachlasses von Prof. Dr.-Ing. Carl Justus Heckmann an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg durch seinen Sohn Dr. Michael Heckmann
WANN: 24. Mai 2012, 13.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tagungsraum/Universitätsbibliothek, Pfälzer Straße, 39106 Magdeburg

Bereits um 12.00 Uhr und 14.30 Uhr besteht die Möglichkeit der Besichtigung ausgewählter Dokumente im Universitätsarchiv (Gebäude 18).

Der 1902 geborene Heckmann, Zeitgenosse Boschs und Siemens‘, war Spross einer Industriellenfamilie. Die 1819 in Berlin gegründete Apparatebau-Firma gleichen Namens, gehörte zu den führenden Unternehmen ihrer Zeit.

Aus einer Kupferschmiede hat die Familie Heckmann in rastloser 50-jähriger Tätigkeit einen bekannten Industriebetrieb für Kessel-, Verdampfer- und Kondensatorenbau entwickelt. Er diente Adolf Menzel zu Vorstudien für sein bekanntes Gemälde „Das Eisenwalzwerk“. Der Berliner Betrieb wurde 1907 mit dem 1851 in Breslau gegründeten Unternehmen zusammengeführt und zählte 1945 etwa 700 Mitarbeiter.

1959 hatte die inzwischen nach Pirna verlegte Heckmannwerk KG diese Mitarbeiterzahl wieder erreicht.

Ab 1956 lehrte Professor Heckmann, der gleichzeitig als Unternehmer tätig war, in der Fachrichtung Chemischer Apparatebau und Verfahrenstechnik an der damaligen Hochschule für Schwermaschinenbau. 1958 wurde er Direktor des Instituts für Chemischen Apparatebau.

1960 bezog die Verfahrenstechnik das neue Institutsgebäude 15, in dem künftig das Institut für Chemisches Apparatewesen und das Institut für Wärmetechnik untergebracht waren.

Seit 2002, anlässlich des 100-jährigen Geburtstags von C. J. Heckmann, trägt dieses Universitätsgebäude seinen Namen.

Ansprechpartnerin: Simone Janke, Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik, Tel.: 0391 67-18442, E-Mail:

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk