Hörsaal statt Schule - Kinder fragen, Professoren antworten

23.10.2008 -  

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg startet die nächste Kinder-Uni. Am 8. November 2008 gibt die Uni wissbegierigen Kindern wieder die Chance, an einem schulfreien Sonnabend den größten Hörsaal zu stürmen und von Wissenschaftlern und Forschern Expertenwissen aus erster Hand präsentiert zu bekommen. Zwei Professoren erklären auf der inzwischen 19. Kinder-Uni zum einen, warum wir mit unseren Augen eigentlich zwei Spezialkameras im Gesicht tragen und zum anderen, wie aus einer Idee im Skizzenblock ein fertiges Motorrad werden kann.

Was: 19. Kinder-Uni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Wann: 8. November 2008, 11.00 Uhr
Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Campus Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Geb. 16, Hörsaal 5

Diese Veranstaltung ist öffentlich, Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen!

Die reguläre Anmeldung für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren erfolgt am 27.10.2008 ab 6:00 Uhr über die Webseite der Kinder-Uni Magdeburg www.ovgu.de/kinder oder telefonisch, ausschließlich zwischen 13:00 und 16:00 Uhr, über die Kinder-Uni-Hotline 0391 67-11888.

1. Vorlesung: 11.00 bis 11.45 Uhr: Warum Franz jetzt eine Brille trägt

Dozent: PD Dr. med. Christian Vorwerk, Universitätsklinik für Augenheilkunde

Es gibt große und kleine Menschen, dicke und dünne, Menschen ohne, aber auch viele mit Brille. In der Vorlesung erklärt der Augenexperte, mit welchen Tricks es unseren Augen gelingt, das zu sehen, was wirklich da ist, aber auch, warum wir manchmal ein wenig mehr sehen. Mit vielen Experimenten, Bildern und Mitmachaktionen wird den Junior-Studenten anschaulich gemacht, warum Augen unterschiedlich gut sehen und warum es helfen kann, eine Brille aufzusetzen. An Hand einfacher Modelle wird den Kindern bald ein "Licht aufgehen", dass wir eigentlich zwei kleine Hochleistungs-Fotoapparate in unserem Gesicht tragen.

2. Vorlesung: 12:00 bis 12:45 Uhr: Gießen - von der Idee bis zum fertigen Produkt

Dozent: Prof. Dr. Rüdiger Bähr, Institut für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung

Gießen ist eines der ältesten Verfahren, um Bauteile oder auch Schmuckgegenstände herzustellen. Es ermöglicht seit Jahrtausenden die schöpferische Umsetzung von Ideen. Am Beispiel von Gussteilen für ein Motorrad wird in der Vorlesung gezeigt, wie man von der ersten Idee über Skizzen zum fertigen Gussteil kommt. Während die kleinsten Gussteile oft nur den Bruchteil eines Millimeters groß sind, können die größten schon mal bis zu 260 Tonnen schwer sein, wie zum Beispiel ein Träger für eine Maschine oder ein Zylinderkurbelgehäuse für ein großes Schiff. Die Vorlesung erklärt anschaulich dieses uralte Verfahren und zeigt, wie so aus einer Idee ein fertiges Motorrad wird.


Ansprechpartner:
Dr. Rosemarie Behnert, Rektorat der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-18843, E-Mail:

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster