Technik und Wissenschaft kunterbunt - Roboter im Wettbewerb

13.11.2008 -  

Was haben Eisbohrkerne, Kohlendioxid-Moleküle und Treibbojen gemeinsam? Sie alle sind wichtige Bestandteile der Klimaforschung und liefern Informationen zu bestimmten Klimafragen. Welche das genau sind und wie man die erforderliche Technik dafür einsetzen kann, erforschen seit dem 5. September 2008 Schülerinnen und Schüler im FIRST LEGO League, einem naturwissenschaftlichen Wettbewerb für Kids.

Im inzwischen vierten Regionalwettbewerb der FIRST LEGO League in Sachsen-Anhalt präsentieren am 15. November 2008 zehn Teams ihre Ergebnisse in der Experimentellen Fabrik Magdeburg. Für den Regionalwettbewerb hat der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Klaus Erich Pollmann, die Schirmherrschaft übernommen. Das Roberta-Regionalzentrum am Institut für Verteilte Systeme der Universität Magdeburg begleitet den Regionalwettbewerb.

Was:    Vierter Regionalwettbewerb der FIRST LEGO League in Sachsen-Anhalt
Wann: 15. November 2008, ab 10.00 Uhr
Wo:     Experimentelle Fabrik Magdeburg, Sandtorstraße 23, 39106 Magdeburg

Schülerinnen und Schüler, die sich für Informatik und Technik interessieren, sind herzlich eingeladen, den jungen Forschern beim Justieren der Roboter und bei der Bewältigung der Aufgaben über die Schulter zu schauen. Der Eintritt ist frei.

Teams aus Salzwedel, Hettstedt, Merseburg, Blankenburg, Wanzleben, Wolfsburg und Magdeburg begegnen sich in dem Wettbewerb, der aus zwei Teilen besteht. Im praktischen Teil konstruieren alle Teams aus Sensoren, Motoren und vielen bunten LEGO-Steinen einen eigenständig agierenden Roboter und lösen mit ihm zusammen knifflige Aufgaben rund um den Klimawandel. Im theoretischen Teil analysieren die Teams ein lokales Klimaproblem und sprechen Empfehlungen für eine Verbesserung dieser Situation aus.

Am FIRST LEGO League können Schüler zwischen zehn und 16 Jahren teilnehmen. Jedes Team besteht aus fünf bis zehn Mitgliedern sowie einem erwachsenen Coach. Es konstruiert und programmiert acht Wochen lang einen Roboter auf der Basis von LEGO Mindstorms und bereitet eine eigene Forschungspräsentation vor.

Das jährlich durchgeführte Bildungsprogramm FIRST LEGO League startet mit einem Teilnahmerekord in die neue Wettbewerbssaison. Mehr als 500 Schulteams mit mehr als 3.500 Schülerinnen und Schülern haben sich bisher für den naturwissenschaftlichen Wettbewerb angemeldet. Dieses Bildungsprogramm soll Kindern und Jugendlichen neben Spaß an der Lösung technischer Aufgabenstellungen auch aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen altersgerecht nahe bringen. Sie sollen lernen, Herausforderungen kreativ, fantasievoll und mit Teamgeist anzugehen und eine positive Grundeinstellung zu Wissenschaft und Technologie aufzubauen. FIRST LEGO League ist Teil einer globalen Bildungsinitiative und wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, der Tschechischen Republik, Polen und erstmals auch in der Slowakei unter der Schirmherrschaft des gemeinnützigen Vereins HANDS on TECHNOLOGY (HoT e.V.) veranstaltet.


Ansprechpartnerinnen:
Manuela Kanneberg, Roberta-Regionalzentrum am Institut für Verteilte Systeme der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-18504, E-Mail: manuela@ivs.cs.uni-magdeburg.de
Prof. Dr. Heike Mrech, Hochschule Merseburg (FH), Dekanin Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften, Tel.: 03461 46-2191/-3027, E-Mail: heike.mrech@.hs-merseburg.de

 

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