Einladung zur feierlichen Einweihung des rekonstruierten Uni-Gebäudes 16

An die Medienvertreter

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir laden Sie herzlich zur feierlichen Einweihung des Gebäudes 16/Campus am Universitätsplatz, am Freitag, dem 24. Oktober 2003, 14.00 Uhr, sowie zu einem Rundgang durch das Fakultätsgebäude, einschließlich der Labore, herzlich ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie zu dieser Festveranstaltung im Rahmen des Jubiläums der Universität kommen würden.



Nach umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten wird das Gebäude 16/Universitätscampus am Freitag, dem 24. Oktober 2003, mit einer Festveranstaltung eingeweiht. Um 14.00 Uhr begrüßt der Rektor Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann die Mitarbeiter und Gäste, danach folgt ein Grußwort des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz. Es schließen sich Vorträge zur Physikausbildung von Prof. Dr. Harald Böttger sowie zur Entwicklung der Chemie von Dekan Prof. Dr. Dieter Schinzer an.

Festvorträge halten Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Ertl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin, und Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Winterfeldt, ehem. Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Zur Geschichte des Gebäudes 16

Das Gebäude 16 ist Sitz der Fakultäten für Naturwissenschaften sowie für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Mit der Gründung der damaligen Hochschule für Schwermaschinenbau im Jahre 1953 wurde die Chemie- und Physikausbildung für angehende Ingenieure, 1959 der Diplomstudiengang "Technische Physik" (ab 1968 "Physik") eingeführt und im gleichen Jahr wurden auch die ersten Studenten für den Studiengang "Chemie" immatrikuliert. Um den wachsenden Anforderungen in Lehre und Forschung gerecht zu werden, machte sich der Bau eines Gebäude für diese Fachbereiche notwendig. 1960 wurde mit dem Bau des M-Gebäudes (heute Gebäude 16) begonnen, das 1963 übergeben wurde und in das das Chemische und das Physikalische Institut einzogen.
Ende der 60er Jahre wurden keine Studenten an der damaligen TH Otto von Guericke mehr für den Studiengang Chemie immatrikuliert. Dennoch wurde die Forschung am Chemischen Institut intensiv fortgeführt, vor allem im Rahmen ingenieurwissenschaftlicher Projekte.

Umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen waren Anfang der 90er Jahre erforderlich. Das Mikrostrukturzentrum und der Hörsaal 5 (Audi max) wurden im ersten Bauabschnitt 1995 fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben. Zum Mikrostrukturzentrum gehören 20 Labore, u. a. das Transmissions-Elektronenmikroskpie- und das Rastertunnelmikroskopielabor. Der Hörsaal ist mit 473 Plätzen, hochwertiger Multimediatechnik und behindertengerecht ausgestattet.

Ab Mitte 2000 folgte die Sanierung des restlichen Gebäudes, die im Frühjahr 2003 abgeschlossen wurde. Die komplette Rekonstruktion des Gebäudes erfolgte bei laufendem Betrieb, eine Situation, die von allen Beteiligten, den Planern, Ausführenden und vor allem den Institutsmitarbeitern, höchste Anstrengungen erforderte.

Das Gebäude wurde mit einem Kostenaufwand von insgesamt 24,0 Mio. Euro aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Die Laboreinrichtungen und die apparative Ausstattung der Labore sind auf modernstem Stand und zählen zu dem Besten, was derzeit an deutschen Universitäten für Forschung und Lehre zur Verfügung steht.

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster