Multimedia nicht nur für Unterhaltung und Werbung

Am Mittwoch, dem 29. September 1999, 10.00 Uhr, wird am Institut für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung der Magdeburger Universität (Gebäude 12, Raum 106) im Beisein von Ministerpräsident Dr. Reinhard Höppner ein "Demonstrations- und Referenzzentrum Tele-Engineering" eröffnet. Mit diesem Lehr- und Forschungslabor sollen zukünftig vor allem technische Möglichkeiten innovativer Multimedia-Kommunikationslösungen für die Fertigungstechnik und anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung demonstriert werden. Multimedia und Kommunikation sind heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie haben Eingang in die Gestaltung neuer Informationsprodukte oder Realisierung neuer Formen des Lehrens und Lernens gefunden. Beide werden zukünftig noch enger zusammenwachsen und an Bedeutung für die Gesellschaft gewinnen.

Arbeitsschwerpunkte dieses zukunftsorientierten Labors werden u. a. Multimedia-Videokonferenzen via ISDN und Internet sowie die Datenübertragung sein. Vor allem soll die Anwendung innovativer Informations- und Kommunkationstechnologien für bestimmte Produkte wie Automobilteile untersucht und demonstriert werden. Die rasante Entwicklung der digitalen Technik macht dies möglich. Die Forschungsarbeiten erhalten durch die laufenden Projekte des Institutes in den Bereichen Rapid Prototyping, Rapid Tooling, Entwicklung hochfester Werkstoffe und spezieller Leichtbauteile für die Automobilindustrie einen hohen Praxisbezug. An dem Magdeburger Maschinenbauinstitut liegen über etwa vier Jahren Erfahrungen zum industriellen Einsatz der Multimedia Technik vor. Multimedia Systeme wurden von den Magdeburger Fertigungstechnikern u.a. im Rautenbach Guß Wernigerode, in der Volkswagen AG Eisenach und in der Audi Hungaria Motor Györ/Ungarn erfolgreich in der Qualitätsvorbereitung, -sicherung und in der Produktentwicklung eingesetzt.
Das Zentrum soll mit modernster Kommunikationstechnik Dienstleister für die klein- und mittelständischen Zulieferbetriebe für die Automobilbranche werden und den Technologietransfer fördern. Aber auch für die Lehre und Studienwerbung wird das Tele Engineering Zentrum einbezogen werden, besonders bei der Werbung für innovative Studiengänge wie Produktionstechnik und Mechatronik. Für technisch interessierte Schüler sind zweiwöchige Schnupperstudien geplant, wo sich die jungen Leute mit den zukunftsträchtigen Technologien vertraut machen können und in kleinere Aufgabenstellung der Projekte einbezogen werden.

Unterstützt wird der Aufbau des Zentrums durch die Telekom AG, Niederlassung Magdeburg, und der Hewlett Packard GmbH Hamburg. Hewlett Packard sponserte sechs Hochleistungs-PC-Workstations und die Telekom stellte die entsprechende Hard- und Software zur Verfügung.




An die Damen und Herren
von Presse, Funk und Fernsehen


Sehr geehrte Damen und Herren,

am Mittwoch, dem 29. September 1999 wird das Demonstrations- und Referenzzentrum Tele-Engineering des Institutes für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung der Magdeburger Universität seiner Bestimmung übergeben. Wir möchten Sie herzlich zum Pressegespräch und zur Einweihung des Labors einladen.



Termin: 29. September 1999, 09.15 Uhr
Ort: Gebäude 12 (ehemals K-Gebäude)/Universitätscampus, Raum 218


Ihre Gesprächspartner werden sein:

Prof. Dr. Eberhard Ambos, stellvertr. Leiter des Institutes für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung, Universität Magdeburg
Dr. Martin Brahmann, Leiter des Demonstrationszentrums "Tele Engineering", Universität Magdeburg
Hans-Uwe Langelotz, Leiter Vertriebsmarketing, Hewlett Packard GmbH Hamburg
Stephan Drescher, Großkundenmanager der Deutschen Telekom, Niederlassung Magdeburg.

Weitere Auskünfte erteilt gern: Prof. Dr. Eberhard Ambos, Fakultät für Maschinenbau der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel. (0391) 67 18622.

Mit freundlichen Grüßen


i. A. Waltraud Rieß
Pressereferentin

 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster