Sonderforschungsbereiche

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert wissenschaftliche Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Forschende interdisziplinär und in wissenschaftlich exzellenten Forschungsprogrammen, für die Dauer von bis zu zwölf Jahren, zusammenarbeiten.

Der Sonderforschungsbereich "Neurobiologie motivierten Verhaltens" erforscht die neuronalen Grundlagen motivationsabhängiger und -steuernder Prozesse mit einem interdisziplinären Ansatz, der die komplementären Vorteile tier- und humanverhaltensphysiologischer Forschungsansätze ausnutzt.

Dieser Sonderforschungsbereich widmet sich der Fragestellung, wie die intra- und interzelluläre Kommunikation im Immunsystem auf molekularer Ebene gesteuert wird, da diese von zentraler Bedeutung für das Verständnis physiologischer und pathophysiologischer Immunreaktionen ist.

Im Sonderforschungsbereich "Halbleiter-Nanophotonik: Material, Modelle, Bauelemente" forschen WissenschaftlerInnen an neuartigen photonischen Bauelementen, Nanomaterialien und deren mathematischen Modellen. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung und Untersuchung von Laserdioden.

Mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen am Standort Magdeburg und darüber hinaus in insgesamt 22 Einzelprojekten, welches Potenzial das menschliche Gehirn hat und welche neurobiologischen Prozesse es daran hindern, es auszuschöpfen. Ziel ist es, in Zukunft Gedächtnisleistungen im Allgemeinen verbessern bzw. die Auswirkung von Störfaktoren und „versteckten“ Krankheitsprozessen verstehen und damit überwinden zu können sowie die Reservemechanismen, die dem Gehirn zur Verfügung stehen zu mobilisieren.

Der Sonderforschungsbereich "Integrierte chemische Prozesse in flüssigen Mehrphasensystemen" widmet sich der Verwendung von Mehrkomponenten-Lösungsmittelsystemen. Hierbei werden mit Hilfe steuerbarer Eigenschaften chemische Prozesse in flüssigen Mehrphasensystemen durchgeführt.

In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG mit fast 10 Millionen Euro bewilligten Sonderforschungsbereich/Transregio 287 „BULK-REACTION“ werden rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Magdeburg und Bochum aus den Ingenieurwissenschaften, der Informatik und der Physik aufwändige Computersimulationsmodelle entwickeln und diese anschließend durch experimentelle Messverfahren validieren, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe sowie den CO2-Ausstoß von industriellen Großanlagen signifikant zu reduzieren.

Letzte Änderung: 30.11.2020 - Ansprechpartner: Webmaster