BMBF

Überblick 

 

 

Regionale Technologieplattformen

Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future)

Ziel der Förderung ist es, auf der Grundlage exzellenter Forschung und ihrer Ergebnisse regionale Partner in Innovationsnetzwerken zu verbinden. Neueste Technologien, wissenschaftliche Methoden und Instrumente sollen damit schnellstmöglich in Anwendungen und Wertschöpfung überführt werden.

Das BMBF fördert im Rahmen der Bekanntmachung zunächst sechsmonatige Konzeptionsphasenprojekte – in der Regel bei Hochschulen und Forschungseinrichtungen – und anschließend die Umsetzung der erarbeiteten Strategien für die regionalen Innovationsnetzwerke über FuE- sowie innovationsunterstützende Projekte in maximal drei bis zu dreijährigen Förderphasen.

Ab dem 16. November 2020 und bis zum 16. Februar 2021 können wissenschaftliche Akteure mit exzellenten Ergebnissen aus grundlegender Forschung Wettbewerbsskizzen für eine Konzeptionsphase in der Zukunftscluster-Initiative einreichen.

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Bekanntmachung

Informationen auf der Seite des Projektträgers

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Innovative Hochschule

Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ nimmt die – neben Forschung und Lehre – dritte Mission „Transfer und Innovation“ in den Blick und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Universitäten sowie an Fachhochschulen.

Sie richtet sich an Hochschulen, die bereits über eine kohärente Strategie für ihre Interaktion mit Wirtschaft und Gesellschaft sowie Strukturen und Erfahrungen im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer verfügen. Sie erhalten durch die Förderung die Möglichkeit,

  • ihr Profil im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer der gesamten Hochschule oder ausgewählter thematischer Bereiche der Hochschule strategisch weiterzuentwickeln und umzusetzen,
  • ihre Transferstrukturen zu optimieren,
  • ihre Vernetzung mit dem regionalen Umfeld zu stärken,
  • etablierte Instrumente für den Transfer strategisch auszurichten sowie
  • insbesondere innovative Formen der Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft auf- bzw. auszubauen.

Die Förderinitiative wird in zwei Auswahlrunden durchgeführt. In der ersten Auswahlrunde werden Vorhaben für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gefördert. An der zweiten Auswahlrunde können sich sowohl bereits in der ersten Auswahlrunde geförderte Hochschulen zur Fortsetzung der Förderung als auch bisher nicht geförderte Hochschulen beteiligen. In der zweiten Auswahlrunde können Vorhaben ebenfalls für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gefördert werden, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2027.

Potenziell förderinteressierte Hochschulen können sich auf einen weiteren Auswahlprozess zur zweiten Förderrunde in 2021/2022 einstellen (BMBF, Seite 5).

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Bekanntmachung

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 SPRIN-D - Bundesagentur für Sprunginnovationen

Oberstes Ziel der Agentur ist die Entdeckung und Weiterentwicklung von Forschungsideen, die das Potenzial zur Sprunginnovation haben. Unter diesen künftig zu fördernden Projekten fällt auch die Gründung neuer Tochtergesellschaften, die wiederum neue Unternehmungen und damit Arbeitsplätze in Deutschland schaffen (BMBF).

Eine Sprunginnovation ist eine Innovation, die das Leben nachhaltig zum Besseren verändert. Sie kann einen komplett neuen Markt erschaffen, einen existierenden Markt so grundlegend verändern, dass ein völlig neues Ökosystem entsteht, oder aber ein massives technologisches, soziales oder ökologisches Problem lösen.

Die Förderung und Unterstützung durch einen erfahrenen SPRIND-Innovationsmanager*innen umfasst:

  • Suche nach passenden Finanzierungswerkzeugen
  • Rat und Unterstützung von Expert*innen
  • Unterstützung bei z.B. Buchhaltung, beim Controlling, der Rechtsberatung, dem Produktmanagement oder beim Marketing
  • Suche weiterer Teammitglieder
  • Netzwerkausbau

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Leitfragen Sprunginnovation

Einreichung

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KMU-Innovativ

KMU der Spitzenforschung erhalten einen bevorzugten Zugang zu Fördermitteln. Projektskizzen können 
jederzeit eingereicht werden. An zwei Stichtagen im Jahr werden alle bis dahin eingereichten Projektskizzen
bewertet. Die Bewertung erfolgt jeweils zum 15. April und 15. Oktober. Eingereichte Projektvorschläge
stehen untereinander im Wettbewerb. Mehr

Das Programm fördert in 13 Technologiefeldern, u.a. in:

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Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung VIP+

Gegenstand der Förderung sind Vorhaben aus allen Forschungsbereichen, die die Machbarkeit und Umsetzbarkeit sowie das Innovationspotenzial von Forschungsergebnissen systematisch unter Beweis stellen und sich in der Validierungsphase befinden. Beispiele für Validierungstätigkeiten sind Untersuchungen zum Nachweis der Machbarkeit,Entwicklung von Demonstratoren oder Funktionsmodellen, Durchführung von Testreihen oder Pilotanwendungen zum Nachweis der Tauglichkeit und Akzeptanz, anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen in Richtung Anwendung oder zur Anpassung an neue Anwendungsbereiche, bewertende Analysen zum Nachweis des wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Innovationspotenzials sowieSchutzrechtanalyse und -sicherung.“  Die Zuwendung soll in der Regel die Summe von 500.000 Euro pro Vorhaben bzw. Verbundprojekt und Jahr (d.h. insgesamt 1,5 Mio. Euro) nicht überschreiten. Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden. 

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Informationen zur Antragstellung

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Chancen.Regionen (bis 2024) - Programmfamilie Innovation & Strukturwandel

Bis 2024 plant das BMBF rund 600 Millionen Euro für mehrere neue Programme bereitzustellen, von denen sichtbare und nachhaltige Impulse in strukturschwachen Regionen ausgehen sollen. Das Konzept "Chancen.Regionen" baut auf den positiven Erfahrungen mit der Innovationsinitiative „Unternehmen Region“ auf und wird diese langfristig ablösen.

Im Zentrum der Programmfamilie steht die Forschungs- und Innovationsförderung. Sie setzt dabei an den regional vorhandenen Potenzialen an und ist bewusst themen- und technologieoffen angelegt. Sie richtet sich an strukturschwache Regionen in Deutschland.

RUBIN - Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation

RUBIN unterstützt regionale Bündnisse in der Größenordnung von sieben bis 15 Partnern in einem klar definierten Themenfeld. Diese sollten überwiegend Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sein, darunter insbesondere KMU. Weitere wichtige Partner sind Hochschulen und/oder Forschungseinrichtungen, deren Vertreter ebenfalls über unternehmerische Kompetenzen verfügen sollten.

Die Förderung gliedert sich in eine bis zu siebenmonatige Konzeptphase und eine in der Regel dreijährige Umsetzungsphase:

  1. In der Konzeptphase erarbeiten die Bündnisse ein strategisches, unternehmerisch und marktorientiert ausgerichtetes „RUBIN-Konzept“. Aus den gemeinsamen Innovationszielen sollen die Initiativen vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie strategische Maßnahmen ableiten. Zudem sollen die Partner Strukturen und Prozesse für ein für das Innovationsmanagement sowie die Kooperation anlegen. In der Konzeptphase können bis zu drei Partner – darunter mindestens ein KMU und höchstens eine Hochschule oder Forschungseinrichtung – mit insgesamt maximal 200.000 Euro gefördert werden.
  2. Bündnisse mit besonders aussichtsreichen RUBIN-Konzepten werden für die dreijährige Umsetzungsphase ausgewählt. In dieser sollen die Initiativen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse erarbeiten, die die Grundlage für attraktive Produkte und Dienstleistungen sind. Parallel entwickeln die Bündnisse ihre Verwertungs- und Marktstrategie kontinuierlich weiter und sprechen potenzielle Kunden an. In der Umsetzungsphase erhalten die RUBIN-Bündnisse in der Regel zwischen fünf und 12 Mio. Euro.
Zum 1. Februar der Jahre 2021 und 2022 können sich regionale Bündnisse um eine RUBIN-Förderung bewerben, indem sie beim zuständigen Projektträger eine Skizze einreichen.

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REGION.innovativ

REGION.innovativ richtet sich an Akteure bestehender regionaler Bündnisse, Netzwerke und Cluster – sofern sie ein Innovationsfeld bearbeiten, das für den regionalen Strukturwandel besonders bedeutend ist. Auf Basis dieser Bündnisse, Netzwerke und Cluster sollen sich regionale Forschungsverbünde bilden, die überwiegend von KMU sowie mittelständischen Unternehmen getragen werden. Mehrere Förderrunden nehmen unterschiedliche Querschnittsthemen in den Fokus.

In jedem Verbund soll sich mindestens eine – vorzugsweise regionale – Hochschule oder Forschungseinrichtung beteiligen. Aus der ersten Förderrunde zum Thema Arbeitsforschung wurden acht Bündnisse ausgewählt: mehr

Die Einreichungsfrist für die zweite Förderrunde mit dem Thema Kreislaufwirtschaft endete am 30. September 2020: mehr

Es sind weitere Ausschreibungsrunden im Programm REGION.innovativ geplant, die jedoch andere als die bisher ausgeschriebenen Themen – erste Bekanntmachung zur Arbeitsforschung 2019, aktuell zweite Bekanntmachung zur Kreislaufwirtschaft –  adressieren werden.

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 WIR! – Wandel durch Innovation in der Region

Das Programm fördert neue regionale Bündnisse und soll zu einem nachhaltigen innovationsbasierten Strukturwandel beitragen.

Es ist an breit angelegte regionale Bündnisse jenseits bestehender Innovationszentren gerichtet und es sollen strategische Innovationskonzepte erarbeitet werden, die wissenschaftliche, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Perspektiven einem Innovationsfeld zusammenführen.Das Programm ist themenoffen angelegt und in zwei Förderphasen unterteilt (Konzept- und Umsetzungsphase).

Das Programm ist mehrstufig angelegt: Aus den Bündnissen, die bis 1. Februar 2020 eine Skizze einreichen, wählt das Ministerium zunächst die 40 überzeugendsten Bewerbungen aus. Diese erarbeiten in der Konzeptionsphase auf ihren spezifischen Innovationsfeldern regionale Innovationskonzepte. Im Anschluss an die Förderung dieser intensiven Phase der Strategiearbeit können bis zu 25 Bündnisse in die etwa sechsjährige Umsetzungsphase starten.

Für die Konzeptphase können Bündnisse maximal drei Vorhaben mit einer Fördersumme von insgesamt bis zu 250.000 Euro beantragen.

Derzeit sind für "WIR! –  Wandel durch Innovation in der Region" keine Bewerbungen möglich. Die dritte Ausschreibungsrunde wird laut Projektträger wahrscheinlich im Jahr 2022 starten.

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Letzte Änderung: 07.01.2021 - Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Martina Hagen