BMBF

Überblick 

 

Um die Entwicklung neuer Ideen und Technologien voranzutreiben, unterstützt das BMBF Forschungs- und Innovationsprojekte durch thematisch orientierte und zeitlich befristete Förderprogramme. Durch die Förderung von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sollen praxisnahe Lösungen für aktuelle Fragestellungen generiert und Entwicklungen innovativer Produkte und Dienstleistungen ermöglicht werden.

 

 

Regionale Technologieplattformen

Innovative Hochschule

Aktuelle Frist: 2. Dezember 2021

Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ nimmt die – neben Forschung und Lehre – dritte Mission „Transfer und Innovation“ in den Blick und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Universitäten sowie an Fachhochschulen.

Sie richtet sich an Hochschulen, die bereits über eine kohärente Strategie für ihre Interaktion mit Wirtschaft und Gesellschaft sowie Strukturen und Erfahrungen im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer verfügen. Sie erhalten durch die Förderung die Möglichkeit,

  • ihr Profil im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer der gesamten Hochschule oder ausgewählter thematischer Bereiche der Hochschule strategisch weiterzuentwickeln und umzusetzen,
  • ihre Transferstrukturen zu optimieren,
  • ihre Vernetzung mit dem regionalen Umfeld zu stärken,
  • etablierte Instrumente für den Transfer strategisch auszurichten sowie
  • insbesondere innovative Formen der Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft auf- bzw. auszubauen.

Die Förderinitiative wird in zwei Auswahlrunden durchgeführt. In der ersten Auswahlrunde werden Vorhaben für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gefördert. An der zweiten Auswahlrunde können sich sowohl bereits in der ersten Auswahlrunde geförderte Hochschulen zur Fortsetzung der Förderung als auch bisher nicht geförderte Hochschulen beteiligen. In der zweiten Auswahlrunde können Vorhaben ebenfalls für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gefördert werden, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2027.

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Informationen auf der Seite des Projektträgers

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 SPRIN-D - Bundesagentur für Sprunginnovationen

Oberstes Ziel der Agentur ist die Entdeckung und Weiterentwicklung von Forschungsideen, die das Potenzial zur Sprunginnovation haben. Unter diesen künftig zu fördernden Projekten fällt auch die Gründung neuer Tochtergesellschaften, die wiederum neue Unternehmungen und damit Arbeitsplätze in Deutschland schaffen (BMBF).

Eine Sprunginnovation ist eine Innovation, die das Leben nachhaltig zum Besseren verändert. Sie kann einen komplett neuen Markt erschaffen, einen existierenden Markt so grundlegend verändern, dass ein völlig neues Ökosystem entsteht, oder aber ein massives technologisches, soziales oder ökologisches Problem lösen.

Die Förderung und Unterstützung durch einen erfahrenen SPRIND-Innovationsmanager*innen umfasst:

  • Suche nach passenden Finanzierungswerkzeugen
  • Rat und Unterstützung von Expert*innen
  • Unterstützung bei z.B. Buchhaltung, beim Controlling, der Rechtsberatung, dem Produktmanagement oder beim Marketing
  • Suche weiterer Teammitglieder
  • Netzwerkausbau

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Leitfragen Sprunginnovation

Einreichung

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KMU-Innovativ

KMU der Spitzenforschung erhalten einen bevorzugten Zugang zu Fördermitteln. Projektskizzen können 
jederzeit eingereicht werden. An zwei Stichtagen im Jahr werden alle bis dahin eingereichten Projektskizzen
bewertet. Die Bewertung erfolgt jeweils zum 15. April und 15. Oktober. Eingereichte Projektvorschläge
stehen untereinander im Wettbewerb. Mehr

Das Programm fördert in 11 Technologiefeldern, u.a. in:

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Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung VIP+

Gegenstand der Förderung sind Vorhaben aus allen Forschungsbereichen, die die Machbarkeit und Umsetzbarkeit sowie das Innovationspotenzial von Forschungsergebnissen systematisch unter Beweis stellen und sich in der Validierungsphase befinden. Beispiele für Validierungstätigkeiten sind Untersuchungen zum Nachweis der Machbarkeit,Entwicklung von Demonstratoren oder Funktionsmodellen, Durchführung von Testreihen oder Pilotanwendungen zum Nachweis der Tauglichkeit und Akzeptanz, anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen in Richtung Anwendung oder zur Anpassung an neue Anwendungsbereiche, bewertende Analysen zum Nachweis des wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Innovationspotenzials sowieSchutzrechtanalyse und -sicherung.“  Die Zuwendung soll in der Regel die Summe von 500.000 Euro pro Vorhaben bzw. Verbundprojekt und Jahr (d.h. insgesamt 1,5 Mio. Euro) nicht überschreiten. Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden. 

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Informationen zur Antragstellung

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Chancen.Regionen (bis 2024) - Programmfamilie Innovation & Strukturwandel

Bis 2024 plant das BMBF rund 600 Millionen Euro für mehrere neue Programme bereitzustellen, von denen sichtbare und nachhaltige Impulse in strukturschwachen Regionen ausgehen sollen. Das Konzept "Chancen.Regionen" baut auf den positiven Erfahrungen mit der Innovationsinitiative „Unternehmen Region“ auf und wird diese langfristig ablösen.

Im Zentrum der Programmfamilie steht die Forschungs- und Innovationsförderung. Sie setzt dabei an den regional vorhandenen Potenzialen an und ist bewusst themen- und technologieoffen angelegt. Sie richtet sich an strukturschwache Regionen in Deutschland.

 

T!Raum

Aktuelle Frist: 29. Oktober 2021

"T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen" ermöglicht Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Entwicklung neuartiger Transferinstrumente. Dadurch gelangen Innovationen schneller in die Region, was einen positiven Strukturwandel stärkt.

Um neue Transferinstrumente zu entwickeln, braucht es Freiräume, in denen Hochschulen und Unternehmen gemeinsam in experimentellen Ansätzen neue Ideen und Formate ausprobieren und weiterentwickeln können. Diese Räume schaffen wir mit dem neuen Förderprogramm „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“. Transfer verstehen wir dabei in einem umfassenden Sinn, bezogen auf technologische und auf soziale Neuerungen.

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RUBIN - Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation

Aktuelle Frist: 1. Februar 2022

RUBIN unterstützt regionale Bündnisse in der Größenordnung von sieben bis 15 Partnern in einem klar definierten Themenfeld. Diese sollten überwiegend Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sein, darunter insbesondere KMU. Weitere wichtige Partner sind Hochschulen und/oder Forschungseinrichtungen, deren Vertreter ebenfalls über unternehmerische Kompetenzen verfügen sollten.

Die Förderung gliedert sich in eine bis zu siebenmonatige Konzeptphase und eine in der Regel dreijährige Umsetzungsphase:

  1. In der Konzeptphase erarbeiten die Bündnisse ein strategisches, unternehmerisch und marktorientiert ausgerichtetes „RUBIN-Konzept“. Aus den gemeinsamen Innovationszielen sollen die Initiativen vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie strategische Maßnahmen ableiten. Zudem sollen die Partner Strukturen und Prozesse für ein für das Innovationsmanagement sowie die Kooperation anlegen. In der Konzeptphase können bis zu drei Partner – darunter mindestens ein KMU und höchstens eine Hochschule oder Forschungseinrichtung – mit insgesamt maximal 200.000 Euro gefördert werden.
  2. Bündnisse mit besonders aussichtsreichen RUBIN-Konzepten werden für die dreijährige Umsetzungsphase ausgewählt. In dieser sollen die Initiativen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse erarbeiten, die die Grundlage für attraktive Produkte und Dienstleistungen sind. Parallel entwickeln die Bündnisse ihre Verwertungs- und Marktstrategie kontinuierlich weiter und sprechen potenzielle Kunden an. In der Umsetzungsphase erhalten die RUBIN-Bündnisse in der Regel zwischen fünf und 12 Mio. Euro.

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REGION.innovativ

REGION.innovativ richtet sich an Akteure bestehender regionaler Bündnisse, Netzwerke und Cluster – sofern sie ein Innovationsfeld bearbeiten, das für den regionalen Strukturwandel besonders bedeutend ist. Auf Basis dieser Bündnisse, Netzwerke und Cluster sollen sich regionale Forschungsverbünde bilden, die überwiegend von KMU sowie mittelständischen Unternehmen getragen werden. Mehrere Förderrunden nehmen unterschiedliche Querschnittsthemen in den Fokus.

In jedem Verbund soll sich mindestens eine – vorzugsweise regionale – Hochschule oder Forschungseinrichtung beteiligen. Aus der ersten Förderrunde zum Thema Arbeitsforschung wurden acht Bündnisse ausgewählt: mehr

Die Einreichungsfrist für die zweite Förderrunde mit dem Thema Kreislaufwirtschaft endete am 30. September 2020. Für die Förderung wurden sieben Bündnisse ausgewählt: mehr

Es sind weitere Ausschreibungsrunden im Programm REGION.innovativ geplant, die jedoch andere als die bisher ausgeschriebenen Themen adressieren werden.

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 WIR! – Wandel durch Innovation in der Region

Das Programm fördert neue regionale Bündnisse und soll zu einem nachhaltigen innovationsbasierten Strukturwandel beitragen.

Es ist an breit angelegte regionale Bündnisse jenseits bestehender Innovationszentren gerichtet und es sollen strategische Innovationskonzepte erarbeitet werden, die wissenschaftliche, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Perspektiven einem Innovationsfeld zusammenführen.Das Programm ist themenoffen angelegt und in zwei Förderphasen unterteilt (Konzept- und Umsetzungsphase).

Für die Konzeptphase können Bündnisse maximal drei Vorhaben mit einer Fördersumme von insgesamt bis zu 250.000 Euro beantragen.

Derzeit sind für "WIR! –  Wandel durch Innovation in der Region" keine Bewerbungen möglich. Die dritte Ausschreibungsrunde wird laut Projektträger wahrscheinlich im Jahr 2022 starten.  Bisher geförderte Projekte

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Letzte Änderung: 11.08.2021 - Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Martina Hagen