COVID-19

Wichtige Informationen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus
- laufende Projekte - neue Ausschreibungen - geänderte Fristen              - letzte Änderung: 27. Juli 2020

Aufgrund der aktuellen SARS/Covid 19 Pandemie kommt es zu Auswirkungen bei der Beantragung und Abwicklung von Forschungsprojekten.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu Informationen einzelner Mittelgeber. Wir empfehlen, sich bei Problemen oder Fragen zum Vorgehen mit den Ansprechpartnern*innen der jeweiligen Fördereinrichtung und/oder Projektträgern in Verbindung zu setzen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie ebenfalls die dafür zuständigen Verwaltungseinrichtungen der OVGU informieren und einbeziehen.

Bundesministerien

Auswärtiges Amt

DFG

Die Fristen von auslaufenden Förderungen verlängern sich bis zum Ende des jeweils laufenden Haushaltsjahres. Die Frist für Nachweise aus dem vergangenen Jahr verlängere sich auf Ende Juni. Ein gesonderter Antrag sei in beiden Fällen nicht notwendig. Bewilligte Mittel aus dem laufenden Jahr könnten grundsätzlich ins nächste Jahr übertragen werden.  Doktorandenverträge in Graduiertenkollegs könnten um bis zu 12 Monate verlängert werden, dafür fehlende Personalmittel könnten nach Projektende für bis zu drei Monate erstattet werden. Mehrkosten, etwa durch Personal oder Stornierungen, die in allen laufenden Förderungen auftreten, die nicht an das Haushaltsjahr gebunden sind, könnten nach Projektende beantragt werden. Die Regelungen gelten laut Mitteilung unter dem Vorbehalt, dass Bund und Länder die entsprechenden Mittel bereitstellen.

Links:

Land Sachsen-Anhalt

EU -Förderung

 

  • HORIZON 2020 Informationen zu laufenden Projekten: "Artikel 51 der H2020 Finanzhilfevereinbarung (Model Grant Agreement, H2020 MGA) legt den allgemeinen Rahmen und die Bedingungen fest, unter denen die Klausel über höhere Gewalt angewendet werden kann. In der Regel wird eine Partei nach H2020 im Falle höherer Gewalt von der Nichterfüllung ihrer Verpflichtungen befreit (d. h. es liegt kein Verstoß gegen die Verpflichtungen aus dem GA vor und es werden keine der nachteiligen Maßnahmen für Verstöße angewendet). Kosten sind förderfähig, wenn sie die allgemeinen Zulassungsbedingungen wie alle anderen im Rahmen der Maßnahme anfallenden Kosten erfüllen.               Wenn jedoch höhere Gewalt zusätzliche Kosten für die Durchführung der Maßnahme verursacht, müssen dieser normalerweise vom betreffenden Partner selbst getragen werden. Man ist sich jedoch bewusst, dass der Ausbruch des Corona-Virus in der EU und anderswo tatsächlich Auswirkungen auf die Teilnahme von Einzelpersonen an Sitzungen und Veranstaltungen haben kann, die von den Partnern zum Zwecke der laufenden H2020-Maßnahmen und für deren Umsetzung organisiert werden. Beispielsweise kann dies die Partner daran hindern, ihren Verpflichtungen aus der Maßnahme nachzukommen oder sogar Arbeiten in einer vom Virus betroffenen Zone auszuführen. Es kann auch die Partner zwingen, eine Sitzung abzusagen, weil wichtige Mitarbeiter nicht verfügbar sind oder weil die meisten Teilnehmer nicht teilnehmen können.                                     In diesem Fall müssen die betreffenden Partner unverzüglich den Project Officer informieren, der von Fall zu Fall die mögliche Anwendung der Vorschriften über höhere Gewalt im Sinne von Artikel 51 der H2020 MGA prüft.

Artikel 51 siehe Erläuterungen im Annotated Model Grant Agreement S. 347 f

 

 

Letzte Änderung: 14.09.2020 - Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Martina Hagen