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Bildungssystemdesign

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gehört zu den jüngsten Universitäten Deutschlands und beheimatet auch den ein oder anderen einmaligen Studiengang. Bildungssystemdesign zählt zu dieser Aufzählung. Hier setzen sich die Studierenden mit den Herausforderungen der Wissensgesellschaft auseinander. Dazu gehört die Erforschung der Bildungsförderlichkeit oder die Frage nach der Balance der „Kulturen“,  dem sozialen Gefüge in den verschiedensten Einrichtungen sowie der Umgang mit der zunehmenden Pluralität und Differenz in der Gesellschaft. Zum Studium gehören aber nicht nur Vorlesungen, Seminaren oder Übungen, sondern auch die Durchführung von Forschungsprojekten. Es geht nicht nur um die Auseinandersetzung mit der Theorie, sondern eben auch darum mit den Anforderungen der Wissensgesellschaft reflektiv, rational nachvollziehbar und kommunikativ umzugehen. Alina studiert selbst Bildungssystemdesign an der Uni Magdeburg und hat uns mehr zu ihrem Studium erzählt.

Hallo Alina, stell dich doch bitte kurz vor:

Mein Name ist Alina Werner und ich studiere Bildungswissenschaften mit dem Schwerpunkt in Bildungssystemdesign im vierten Mastersemester an der Uni Magdeburg.

Welche Argumente waren für dich ausschlaggebend für die Entscheidung, den Master in Magdeburg zu machen?

Im Bachelor habe ich Betriebswirtschaftslehre studiert, doch entsprach diese Richtung nach dem Abschluss nicht mehr meinem Interesse. Der Professor, der meine Bachelorarbeit betreute, empfahl mir die Fakultät für Humanwissenschaften der Universität Magdeburg. So suchte ich für mich den interessantesten Studiengang raus. Das Ergebnis: Bildungssystemdesign. Die Möglichkeit eines Wechsels aus den Wirtschaftswissenschaften zu Bildungswissenschaften war für mich eine große Chance, meiner Wissenslust in diesem Bereich nachzugehen.

Bildungssystemdesign_ Werner

Alina hat sich nach ihrem Bachelor umorientiert und ist nach Magdeburg an die Fakultät für Humanwissenschaften gewechselt. Der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt für sie.

Welche Erwartungen hattest du an das Studium und wurden diese erfüllt?

Mich interessierte es, wie man Menschen bei ihrer Entfaltung unterstützen kann und genau damit befasst sich mein Studium. Zu dieser Frage gab es unglaublich viel Input aus unterschiedlichsten Blickwinkeln, was zum Weiterdenken inspirierte. Meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt - das Masterstudium hat mich sehr bereichert und erweitert!

Was hat dich besonders positiv am Master-Studium überrascht?

Die meisten Studierenden haben Themen, die sie persönlich besonders interessieren und der Vorteil an dem Studium ist, dass es uns fördert, diesen nachzugehen. Aufgrund dieser Vielfalt an Denkrichtungen kamen in den Seminaren sehr interessante und bereichernde Diskussionen zustande, welche von den Lehrenden sehr professionell inspiriert und mitgestaltet wurden. Außerdem hat Selbstreflexivität im Studium einen hohen Stellenwert, was zu meiner persönlichen Entwicklung in einem Maße beigetragen hat, in dem ich es nicht erwartet hätte.

Erinnerst du dich an einen bestimmten Moment, an den du dich bestätigt fühltest, den richtigen Studiengang gewählt zu haben?

Nach dem Wechsel meiner Fachrichtung aus den Wirtschaftswissenschaften zu Bildungswissenschaften änderte sich selbstverständlich auch der Gegenstand, mit dem ich mich beschäftigte. Beim Lesen von Seminarliteratur in meinem ersten Master-Semester ist mir besonders bewusstgeworden, dass ich mich endlich genau damit beschäftige, was mich interessiert - das war für mich ein sehr schöner und bestätigender Moment!

Worin liegt der Unterschied zwischen dem Bachelor- und dem Masterstudium?

Ich glaube, dass der generelle Unterschied zwischen dem Bachelor- und Master-Studium darin liegt, dass das Master-Studium mehr in die Tiefe eines Aufgabengebietes als in die Breite geht. Es ermöglicht das Ausschöpfen eigener Potentiale auf dem gewählten Gebiet im besonderen Maße. Deswegen ist es meiner Meinung nach von Vorteil, sich für einen Master-Studiengang zu entscheiden, der dem eigenen Interesse und Wissensdrang entspricht.

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In der Kampagne Studieren@OVGU werden Studiengänge der Universität Magdeburg vorgestellt. In den Gesprächen mit Studierenden, Dozentinnen und Dozenten erfahren Studieninteressierte aus erster Hand, wie sie das Studium erleben.

Welche besonderen Fähigkeiten erlernst du während des Studiums und inwiefern sind diese in der aktuellen Arbeitswelt von Nöten?

Ich lernte insbesondere, Systeme und gesellschaftliche Phänomene zu analysieren und aufzuschlüsseln, was zu deren ganzheitlichem Begreifen führt. Dies hat Bedeutung für eine große Bandbreite an analytischen Tätigkeiten und Arbeitsfeldern. Jedoch lernte ich nicht nur Systeme und bestehende Strukturen, sondern auch sich selbst zu hinterfragen, was für die eigene Professionalität sehr wichtig ist.

Welche Bedeutung können Absolventen deines Studiengangs in der Gesellschaft einnehmen?

An den Stellen, an denen es um das Wohl und um die Entwicklung von Menschen geht, können die Absolventen und Absolventinnen meines Studienganges mit ihrem Wissen besonders wirksam werden - ob es in der Schule, im Unternehmen oder in einem Verein ist.

Welche gängigen Vorurteile gibt es gegenüber den Studierenden und wie entgegnest du ihnen?

Ein gängiges Vorurteil ist es, schlechte berufliche Perspektiven nach dem Studium zu haben. Es ist richtig, dass das Studium nach dessen Abschluss keine vorgefertigte berufliche Laufbahn bereithält. Vielmehr ist das Spektrum an Berufen, die man ergreifen kann, besonders breit. Im Master-Studium hat man zum einen die Möglichkeit, herauszufinden, was einen besonders interessiert und zum anderen, den Fokus eben auf diese Richtung zu legen, was später die Berufswahl erleichtert.

Beschreibe deinen Studiengang in drei Worten?

Diskursiv, erweiternd, fördernd.

Letzte Änderung: 06.09.2017 - Ansprechpartner:

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