"Weiland schritt ich fürbass durch heimische Lande"

16.04.2010 -  

Das Institut für Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und die Gesellschaft für deutsche Sprache laden zu einem Vortrag über Veränderungen im Wortschatz der deutschen Sprache ein. Der Referent ist Prof. Dr. Klaus-Dieter Ludwig vom Institut für deutsche Sprache und Linguistik der Humboldt-Universität zu Berlin.

Der Vortrag beschäftigt sich mit veraltenden und veralteten Wörtern. Archaismen wie Droschke, Fauteuil, Gevatter, Mitgift und weiland werden heute kaum noch verstanden. Ein Blick in die germanistische Lexikographie zeigt allerdings, dass ein "Wörterbuch deutscher Archaismen" nach wie vor eine wünschenswerte Lektüre ist.

Was:       "Weiland schritt ich fürbass durch heimische Lande", Vortrag über Veränderungen der deutschen Sprache

Wann:
     Donnerstag, 22. April 2010, 19.00 Uhr

Wo:
        Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestraße 32, Gebäude 40, Raum 331

Der Vortrag ist öffentlich, Vertreter der Medien sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.


Der Wortschatz einer Sprache verändert sich insbesondere durch die Bildung neuer Wörter (Abwrackprämie), durch das Veralten und Aussterben von Wörtern und Wendungen (fürbaß, zu diesem Behufe), durch Bedeutungswandel (Frauenzimmer) und durch Entlehnungen (Servicepoint).

Klaus-Dieter Ludwig ist Universitätsprofessor und beschäftigt sich vor allem mit Angewandter Sprachwissenschaft. Er kann auf herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lexikologie und Lexikographie der deutschen Sprache zurückblicken.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Seit ihrer Gründung im Jahre 1947 sieht sie es als ihre Aufgabe an, die Sprachentwicklung kritisch zu beobachten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch zu geben.

Vorsitzende der GfdS in Magdeburg: Dr. Kornelia Pollmann, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Germanistik, Tel.: 0391 67-16640 oder 67-16616, E-Mail:

 

Letzte Änderung: 30.11.2022 - Ansprechpartner: Webmaster