Informationen zum Nachhaltigkeitsbüro

Aufgaben

Das Nachhaltigkeitsbüro ist die zentral verantwortliche Stelle für Nachhaltigkeit an der Otto-von-Guericke-Universität. Zu den Aufgaben gehören:

  • Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie zu koordinieren und voranzutreiben. Dabei werden Maßnahmen vorgeschlagen und umgesetzt, sowie andere Stellen, Angehörige und Initiativen bei Projekten unterstützt bzw. deren Ideen aufgenommen und ausgearbeitet.
  • Die verschiedenen Nachhaltigkeitsaktivitäten von Wissenschaftler*innen, an den Fakultäten und in der Verwaltung, aber auch von Hochschulgruppen zu vernetzen, mit dem Ziel diese zu stärken. 
  • Die Vernetzung und den Austausch mit Akteuren aus Stadt und Region, aber auch mit Hochschulen in Deutschland und Europa zu verbessern.
  • Über alle Nachhaltigkeitsaktivitäten zu informieren und über den Fortschritt der Nachhaltigkeitsstrategie zu berichten

 

Team

Das Team besteht aus einem wissenschaftlichem Mitarbeiter (N.N.) und 2 Hilfskräften (30 h/Monat).

  • Madeleine Linke (B. Sc. Maschinenbau, aktuell im Master Nachhaltige Energiesysteme) - Verantwortlich für Projekte und Veranstaltungen
  • Thea-Helene Gieroska (aktuell im Bachelor Bildungswissenschaft) - Verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit

 

Wissenschaftlicher Beirat des Nachhaltigkeitsbüros

Der Beirat des Nachhaltigkeitsbüros besteht aus vier Wissenschaftler*innen, die unterschiedliche Fachdisziplinen mit Nachhaltigkeitsbezug vertreten. Der Beirat kommt etwa drei Mal im Jahr anlassbezogen zusammen. Er berät das Nachhaltigkeitsbüro in strategischen Fragen und unterstützt die Arbeit mit der Expertise aus den verschiedenen Fachgebieten.

Aktuelle Mitglieder:

  • Prof. Dr. Franziska Scheffler (Vorsitz, Prorektorin für Studium und Lehre, Lehrstuhl Technische Chemie)
  • Prof. Dr. Ellen Matthies (Lehrstuhl Umweltpsychologie)
  • Prof. Dr. Michael Böcher (Lehrstuhl Politikwissenschaft, Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung)
  • Dr. Hartwig Haase (Institut für Logistik und Materialflusstechnik)

 

Geschichte

Während der ersten Ökosozialen Hochschultagen begann der Nachhaltigkeitsprozess, als das Thema Nachhaltigkeit der Hochschule in einem Workshop thematisiert wurde. Nach diesem Workshop bildete sich eine Initiative, die Mitglieder verschiedener Statusgruppen und verschiedener - im Bereich Nachhaltigkeit aktiver - Gruppen umfasste. Diese Initiative wurde durch das Wandercoaching-Programm des netzwerk n unterstützt und entwickelte einen Konzeptentwurf für ein Nachhaltigkeitsbüro.

Auf den zweiten Ökosozialen Hochschultagen wurde ein Runder Tisch der Nachhaltigkeit veranstaltet, zu dem verschiedene Stakeholder, wie die Universitätsleitung, Verwaltung, fachverwandte Professorinnen und Professoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierendenvertreterinnen und -vertreter eingeladen waren. Dort wurde das Konzept präsentiert und positiv aufgenommen, woraufhin die Universitätsleitung die Finanzierung eines Nachhaltigkeitsbüros zusagte.

Ab August 2015 wurden zwei studentische Hilfskräfte mit jeweils 10h Arbeitszeit pro Woche eingestellt, die unter Koordination von Christin Thiel (damalige Referentin der Prorektorin für Studium und Lehre) die Aufgaben des Nachhaltigkeitsbüros übernahmen. In einem turbulenten ersten Jahr wurde zum einen der erste Nachhaltigkeitsbericht der OVGU erarbeitet und zum anderen der Prozess der partizipativen Strategieentwicklung angestoßen.

Im Juni 2016 wurden die Ergebnisse der Arbeit auf dem zweiten Runden Tisch der Nachhaltigkeit vorgestellt. Im Rahmen der dritten Ökosozialen Hochschultage wurde dort auch der erste Nachhaltigkeitsbericht präsentiert. Die Forderung nach einer Verstetigung der Aktivitäten wurde auf dem Runden Tisch diskutiert und der Rektor bat das Nachhaltigkeitsbüro um eine Aufstellung der für die weitere Strategieentwicklung notwendigen Ressourcen. Im Oktober 2016 bewilligte das Rektorat die Verstetigung des Nachhaltigkeitsbüros und die Ausschreibung einer auf zwei Jahre befristeten wissenschaftlichen Stelle zur Koordination des Nachhaltigkeitsbüros.