Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Universität Magdeburg treibt Internationalisierung voran

27.09.2010 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) wird mit einem neuen Austauschprogramm die Internationalisierung der Lehre vorangebracht. Die Europäische Kommission bewilligte ein transatlantisches Austauschprojekt zwischen europäischen und kanadischen Universitäten zum Thema Mensch-Computer-Interaktion. Das nach dem Entdecker Kanadas, Leif Eriksson, benannte Projekt "LEIF: A Multicultural Exploration into Research and Education for Surface Computing" verbindet vier kanadische und vier europäische Universitäten. 40 Studierenden und mindestens drei Wissenschaftlern der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg wird damit ein mehrmonatiger Studien- bzw. Forschungsaufenthalt in Kanada ermöglicht. Sie werden auf dem Gebiet interaktiver Benutzeroberflächen, des so genannten Surface Computing neue Anwendungen entwickeln.

Surface Computing ist ein junges und äußerst zukunftsträchtiges Feld mit großer wirtschaftlicher Bedeutung. Dabei geht es um eine möglichst natürliche Bedienung von Computer-Displays, die eine direkte Interaktion per Multitouch oder Stifteingabe unterstützen. Moderne Smartphones, Tablet-Computer und interaktive Tabletops zählen zu dieser Klasse von Geräten. Sie erlauben durch direkte Interaktion mit Hand- und Fingergesten oder digitalen Stiften einen weitaus intuitiveren Umgang mit digitalen Informationen und Medien. Langfristig gesehen, soll es einen internationalen Lehrplan auf diesem Gebiet der Informatik geben.

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Raimund Dachselt von der Fakultät für Informatik der OVGU koordiniert als Leiter die europäischen Partner aus Österreich und Frankreich.
Die erfolgreiche Akquisition dieses Austauschprojektes trägt durch die Synergie mit renommierten Partnern dazu bei, Magdeburg als ein Zentrum der internationalen Tabletopforschung sichtbar zu machen.

Von 33 Anträgen aus Europa und Kanada wurden insgesamt zehn Projekte bewilligt, wobei Magdeburg eine von drei deutschen Hochschulen ist, die als Koordinatoren der ausgewählten Projekte agieren. Das auf drei Jahre angelegte Programm startet am 1. Oktober 2010 und wird mit 138.000 Euro gefördert.

Links
http://eacea.ec.europa.eu/index_de.php
http://eacea.ec.europa.eu/extcoop/canada/2010/index_en.htm
http://isgwww.cs.uni-magdeburg.de/uise/
Letzte Änderung: 15.05.2012 - Ansprechpartner: Webmaster