Schlagzeilen

Flucht, Vertreibung und Hunger

09.11.2018 -

Der Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Welthungerhilfe möchten in einer Vortragsveranstaltung am 14. November 2018 die Ergebnisse des Welthunger-Index 2018 vorstellen und den Zusammenhang zwischen Flucht, Vertreibung und Hunger diskutieren. Klaus von Grebmer vom International Food Policy Research Institute Washington. D.C., USA, wird eine Einführung in den Bericht 2018 geben.

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Spannende Forschung und packende Lehre

08.11.2018 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zeichnet anlässlich des 416. Geburtstags ihres Namenspatrons wieder herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Im Beisein von Vertretern der Landesregierung, der Kommunalpolitik sowie außeruniversitärer Wissenschaftseinrichtungen werden auf dem Akademischen Festakt am 15. November 2018, im Jubiläumsjahr der Universität, der „Otto-von-Guericke-Lehrpreis“, der „Otto-von-Guericke-Forschungspreis“ und der „Karin-Witte-Preis für Wissenschaftlerinnen“ vergeben. Darüber hinaus erhalten Nachwuchswissenschaflterinnen und –wissenschaftler den Promotions- bzw. Dissertationspreis für herausragende Forschungsleistungen.

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Forschung für Energiewende senkt Kosten für Verbraucher

07.11.2018 -

Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wollen Vortagsprognosen zu Energieverbrauch und wetterabhängiger Einspeisung von erneuerbaren Energien für Regionen präziser machen. Ziel des Forschungsteams um Prof. Dr.-Ing. habil. Martin Wolter vom Lehrstuhl Elektrische Netze und Erneuerbare Energie ist es, die Prozesse für Netzbetreiber und Direktvermarkter planbarer zu machen. Damit sollen durch Prognosefehler hervorgerufene netzsichernde Maßnahmen reduziert und Kosten für den Verbraucher signifikant gesenkt werden.

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Von Superzeitlupen und Mückenherzen

05.11.2018 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt neugierige Schülerinnen und Schüler am 8. Dezember 2018 zur 101. Kinder-Uni Magdeburg ein. Die letzte Vorlesung des Jahres startet mit spannenden Experimenten. Der Physiker Prof. Dr. rer. nat. Claus-Dieter Ohl aus der Fakultät für Naturwissenschaften wird erklären, was beim Zerplatzen von Seifenblasen, beim Brechen von Wellen und beim Wasserspritzen passiert. Bei allen Vorgängen handelt es sich um sehr schnelle Strömungen, die der Wissenschaftler aber mit Hilfe einer Superzeitlupe entzaubern wird. In Demonstrationen und Video zeigt Prof. Ohl, warum dieses physikalische Wissen auch für das allerneueste Handy wichtig ist.

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Online-Befragung zur Studien- und Berufswahl von Frauen

29.10.2018 -

Im Rahmen einer Studie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können Eltern schulpflichtiger Kinder an einer Online-Befragung teilnehmen. Die Ergebnisse sollen Bildungsforschern helfen, besser zu verstehen, warum sich junge Menschen, insbesondere Mädchen, für oder auch gegen einen Beruf entscheiden. In dem Forschungsprojekt InvestMINT untersuchen Technikdidaktikerinnen und -didaktiker der Universität Magdeburg den Einfluss von Eltern auf das Interesse der Töchter für technische Berufe. Die Wissenschaftler wollen den Prozess der Berufsfindung präzise nachverfolgen, um ihn künftig stärker auf die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen ausrichten und praxisnah und nachhaltig gestalten zu können.

„Wir haben - nicht nur in Sachsen-Anhalt - einen gravierenden Fachkräftemangel, speziell in den MINT-Berufen, also denen mit den Schwerpunkten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“, erklärt Prof. Dr. Frank Bünning von der Professur Technische Bildung und ihre Didaktik der Universität Magdeburg. Als Beispiele für technische Berufe, in denen sehr wenig junge Frauen arbeiten, die aber hohen Bedarf an Fachkräften haben, nennt er Industriemechaniker, Mechatroniker und Verfahrensmechaniker. „Diesem Problem könnten wir effektiv begegnen, wenn es uns gelänge, mehr junge Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen.“

Bünning und sein Team untersuchen in ihrer Studie unter anderem, wie Eltern speziell mit ihren Töchtern über Beruf und Studium sprechen, wie sie sie unterstützen und in welcher Weise sich das auf die Berufswahl der jungen Frauen auswirkt. Die Technikdidaktikerinnen und Technikdidaktiker wollen im Rahmen des Berufsbildungsprozesses Wünsche und Vorstellungen von Eltern, Schülerinnen sowie deren Lehrerinnen und Lehrern erfassen und diese Erkenntnisse anschließend in konkrete Konzepte für interaktive Unterstützungs- und Beteiligungsformate umwandeln.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden nach Abschluss der Studie ihre Ergebnisse unter anderem der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitgebervertretungen, Berufsverbänden, Landes- und Bundeselternräten sowie Schulen, Kommunen und anderen Institutionen, die am Berufs- und Studienprozess beteiligt sind, zur Verfügung stellen.

„Es steht außer Frage, dass Eltern einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder haben. Aber die genauen Zusammenhänge sind noch unerforscht“, sagt Dr. Stefan Brämer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl. „Wir wollen mit dieser Studie eine Tür weit aufstoßen und Licht ins Dunkel bringen.“

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und gehört zum Förderbereich „Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung“.

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Uni Magdeburg als "Gründerschmiede" ausgezeichnet

09.10.2018 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde für ihre herausragenden Leistungen bei der Entwicklung der Stadt Magdeburg zur Gründerstadt ausgezeichnet. Für ihr Engagement auf dem Gebiet des Wissens- und Technologietransfers sowie für ihre exzellente Betreuung und Unterstützung gründungsinteressierter Studierender, Mitarbeitender und Absolventinnen und Absolventen erhielt die Universität den Sonderpreis für „Erfolgreiche Zusammenarbeit beim Wissenstransfer zur Entwicklung der Gründerstadt Magdeburg“.

Der gemeinsam von der Stadt Magdeburg und dem Allgemeinen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt gestiftete Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und würdigt seit 2015 hervorragende Beiträge von Unternehmen und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt zu Innovation, Forschung und technologischer Entwicklung. Der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan nahm den Preis auf der Festveranstaltung des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes entgegen. Eingesetzt wird das Preisgeld, um ein Stipendium im nationalen Programm zur Studienfinanzierung Deutschlandstipendium zu finanzieren.

Sonderpreis Gründeruni_Foto_Andreas_LanderMinister Prof. Dr. Armin Willingmann – Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Ralf Luther – AVW-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan – Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Günther Klaffehn - Teamleiter Wirtschaftsförderung und Bestandsbetreuung der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Sigrun Trognitz – AVW-Geschäftsführerin (v.l.n.r. / Foto: Andreas Lander)

„Die Uni Magdeburg unterstützt Studierende, Forschende sowie Absolventinnen und Absolventen erfolgreich auf dem Weg zur Unternehmensgründung“, so Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan anlässlich der Preisverleihung. „Der Campus bietet allen Gründerinnen und Gründern sowohl eine starke Infrastruktur als auch Coaching und Beratung. In den MakerLabs, unseren Gründerwerkstätten, können innovative Produktideen entwickelt und getestet werden. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft trägt die Universität Magdeburg so entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gründerstadt Magdeburg bei.“

Als zentrale Schnittstelle koordiniert das Transfer- und Gründerzentrum an der Universität Magdeburg dem Wissens- und Technologietransfer und begleitet u.a. Ausgründungen in allen Phasen des Gründungsprozesses.

 

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Bild 1 // Quelle: Andreas Lander // Bildunterschrift: Minister Prof. Dr. Armin Willingmann – Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Ralf Luther – AVW-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan – Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Günther Klaffehn - Teamleiter Wirtschaftsförderung und Bestandsbetreuung der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Sigrun Trognitz – AVW-Geschäftsführerin (v.l.n.r.)

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Mit dem E-Bike in die mobile Zukunft

27.09.2018 -

Elektromobilität zum Ausprobieren erwartet am 18. Oktober 2018 die Besucherinnen und Besucher zum Start der 2. Vortragsreihe „Trends und Lösungen in der Fahrzeug- und Verkehrstechnik“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Innovative E-Bikes (Pedelecs) und E-Lastenräder stehen von 15 bis 17 Uhr zum Probefahren bereit. Im Anschluss wird Hannes Neupert vom Extra Energy e.V. in seinem Vortrag „Leichte Elektromobilität – die individuelle Mobilität der Zukunft“ erläutern, was unter leichter Elektromobilität zu verstehen ist sowie den Status Quo und die Perspektiven im Bereich der leichten Elektromobilität in Deutschland, der EU und weltweit aufzeigen.

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Forschung der Uni Magdeburg rollt Elektromobil über die Alpen

24.09.2018 -

Elektromobile Fahrzeuge der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg rollen derzeit emissionsfrei über die österreichischen Alpen: Mit zwei Teams sind Ingenieure der Fakultät für Maschinenbau am Wochenende bei der WAVE Austria gestartet, der größten E-Mobil-Rallye Europas. Noch bis zum 29. September 2018 navigiert das Team „Editha“ das selbst entwickelte Forschungs- und Erprobungsfahrzeug eZTR, ein Leichtkraftfahrzeug auf drei Rädern, durch die Hochalpen. Das Team „Otto“ ist mit einem Serienprodukt eines großen deutschen Autobauers, dem e-Golf, unterwegs.

WAVE_e-Mobile Uni Magdeburg (c) Harald Krieg

Die Magdeburger Teams der WAVE Austria: Im VW e-Golf sind Sebastian Waldleben (li.) und Dr. Ulf Bergmann (2.v.li.) unterwegs und im eZTR fahren Stefan Lüdecke (2.v.re.) und Kai Seidensticker (re.). (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Der eZTR ist ein Roadster, der seit Anfang des Jahres straßenzugelassen ist. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 110 Kilometern pro Stunde und hat eine Reichweite von ungefähr 150 Kilometern. Die Entwicklung wurde im Rahmen des Projektes COmpetence in MObility vom Land und vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Ingenieure der Otto-von-Guericke-Universität erproben mit diesem Prototypen die Leistungsfähigkeit der Antriebskomponenten und das Gesamtverhalten des Antriebsstranges unter Alltagsbedingungen.

Die WAVE Austria ist eine Rallye für elektrisch betriebene Fahrzeuge wie S-Pedelecs, Elektroroller oder E-Autos. Von Wangen im Allgäu führt die Gesamtstrecke von 1.600 km über Klagenfurt, Graz und Wien nach Werfenweng. 100 bis 250 Kilometer müssen die Magdeburger Teams pro Tag fahren. „Ganz spannend ist für uns, inwieweit unsere technischen Entwicklungen der letzten Jahre den Anforderungen der österreichischen Bergwelt entsprechen“, sagt Dipl.-Ing. Gerd Wagenhaus, der die Forschergruppe zur Entwicklung energieeffizienter Antriebs- und Speichersysteme der Fakultät für Maschinenbau leitet und den Roadster eZTR mit entwickelt und konstruiert hat. „Die Erfahrungen, die wir auf der Rallye sammeln, wollen wir nutzen, um unsere E-Mobility-Fahrzeugtechnik weiterzuentwickeln“, erklärt der Ingenieur weiter.

Dipl.-Ing. Stefan Lüdecke, Pilot und verantwortlicher Testfahrer des eZTR für die Alpenrallye: „Die Berg- und Talfahrten werden sehr anspruchsvoll, es wird für das Fahrzeug eine harte Belastung mit extremen Anforderungen. Wir wollen vor allem die Steuerung rund um die Batterietechnologie und das Motormanagement bei Extrembelastungen austesten.“

Mit der Teilnahme an der Rallye wollen die Ingenieure zeigen, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge alltagstauglich und zukunftsfähig sind. Über die Präsentation und Erprobung ihrer Forschung hinaus stehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Ansprechpartner für den erstmals in diesem Herbst an der Uni Magdeburg angebotenen Bachelorstudiengang Elektromobilität zur Verfügung. 

 

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Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die Magdeburger Teams der WAVE Austria: Im VW e-Golf sind Sebastian Waldleben (li.) und Dr. Ulf Bergmann (2.v.li.) unterwegs und im eZTR fahren Stefan Lüdecke (2.v.re.) und Kai Seidensticker (re.).

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Landesrektorenkonferenz wählte Rektor der Uni Magdeburg zu ihrem neuen Präsidenten

21.09.2018 -

Die Landesrektorenkonferenz (LRK) Sachsen-Anhalt hat einen neuen Präsidenten: Ihre Mitglieder wählten heute in der Landesvertretung Sachsen-Anhalts im belgischen Brüssel Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, in das Amt ihres Vorsitzenden. Zum Vizepräsidenten wurde Prof. Dr. Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt, gewählt.

Die Vertreter der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Landes stimmten einstimmig für die beiden Ingenieure, die jeweils für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt sind. Die Wahl fand am 18. September 2016 satzungsgemäß statt. Amtsantritt der beiden Rektoren ist der 1. November 2018.

Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan ist erstmals Präsident der LRK. Der Maschinenbauer ist seit 2012 Rektor der Universität Magdeburg und war zuvor Vize-Präsident der LRK. Geboren 1962, studierte er an der TU Clausthal Allgemeinen Maschinenbau, 1993 folgte die Promotion zum Dr.-Ing.. 2002 habilitierte er sich mit der venia legendi für das Fachgebiet Technische Mechanik und war bis 2004 Vertretungsprofessor für Festkörpermechanik. 2004 wurde Jens Strackeljan auf den Lehrstuhl Technische Dynamik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen, deren Rektor er seit sechs Jahren ist. Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan ist verheiratet und hat vier Kinder.

Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan@Harald Krieg

Prof. Dr.-Ing. Jens Stackeljan wurde von den Mitgliedern der Landesrektorenkonferenz zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt sein Amt am 1. November 2018 an. (Foto: Harald Krieg/ Universität Magdeburg)

Vizepräsident der LRK, Prof. Dr.-Ing Jörg Bagdahn, hat seit 2009 die Professur für Werkstoffe der Photovoltaik an der Hochschule Anhalt inne. Seit 2016 ist er Präsident der Hochschule Anhalt. Der Werkstoffwissenschaftler studierte an der TU Chemnitz und promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle. Nach Forschungsaufenthalten in den USA war er am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Halle, von 2003 bis 2006 als Geschäftsfeldleiter. Von 2007 bis 2009 leitete er das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik in Halle.

Prof. Dr.-Ing. Jörg Bagdan@Hochschule Anhalt

Neuer Vizepräsident der Versammlung der Hochschulen des Landes: Prof. Dr.-Ing. Jörg Bagdahn von der Hochschule Anhalt. (Foto: Hochschule Anhalt)

Eine zentrale Aufgabe der kommenden Monate, so die beiden Rektoren in einem gemeinsamen Statement, liege darin, die Anschlussfinanzierung des Hochschulpakts ab 2020 sicherzustellen. „Da der Bund auf einer Kofinanzierung durch die Länder bestehe, werden wir auch aktiv in die Landespolitik wirken, um diese Beteiligung Sachsen-Anhalts zu garantieren“, so Prof. Strackeljan. „Wir sehen die Kooperationsmöglichkeit der Hochschulen bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, ergänzt Prof. Bagdahn. Aktiv werde die LRK auch die durch die Novellierung des Hochschulgesetzes entstehenden Gestaltungsspielräume nutzen.

Die 1990 gegründete Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt e.V. ist der Zusammenschluss der staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen des Landes und zugleich die Versammlung ihrer gewählten Spitzenvertreter (Rektoren/Präsidenten). Sie ist als gemeinsame Konferenz aller Hochschultypen (Universitäten, Kunsthochschule, Fachhochschulen) angelegt, fördert die Zusammenarbeit der Hochschulen des Landes und befasst sich mit übergreifenden Angelegenheiten ihrer Mitglieder. Die neun Hochschulen des Landes sind Mitglied der LRK: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Hochschule Anhalt, Hochschule Harz, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Merseburg, Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle, Theologische Hochschule Friedensau. Die Fachhochschule Polizei des Landes in Aschersleben genießt Gaststatus.

Die regelmäßigen Beratungen der Rektorenkonferenz finden etwa alle zwei Monate statt. Der Präsident und die Vizepräsidenten vertreten die LRK gegenüber dem Parlament, der Landesregierung sowie Wissenschaftsorganisationen und Verbänden. Sie sind ferner die Repräsentanten der Hochschulen des Landes im Senat der bundesdeutschen Hochschulrektorenkonferenz. Mehr Informationen unter www.lrk-lsa.de

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