Elbe

Ausstellung im Kunstmuseum

DIE ELBE [in] between


Die Elbe ist seit über 1 200 Jahren Magdeburgs Lebensader. Sie verbindet und trennt, sie ist Transportweg, Industriestandort, Sportstätte, Reiseziel und Naturschutzgebiet, und manchmal ist sie auch Bedrohung. Diese besondere Rolle des Flusses und die Lage des Kunstmuseums Kloster unser Lieben Frauen am Elbufer waren schließlich ausschlaggebend für das Kunstprojekt "DIE ELBE [in] between".

Im Frühjahr 2006 kamen Künstler nach Magdeburg, sich das Areal zwischen Strombrücke und Sternbrücke anzuschauen und über Möglichkeiten nachzudenken, diesen Raum künstlerisch zu begreifen. Entstanden sind Ideen, Projektskizzen und konkrete Kunstwerke. Diese sind noch bis zum 21. Januar 2008 im Kunstmuseum zu sehen. Die Beiträge des Symposiums finden sich in einem umfangreichen Tagungsband zusammengefasst.

Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse der künstlerischen Auseinandersetzung von 33 Künstlern mit den urbanen, landschaftlichen, historischen, gesellschaftlichen und psychologischen Bedingungen entlang der Elbe. Neue Akzente für die Elbe eben als Ort der Kultur werden gesetzt. Die Exponate sind Videos, Photos, eine Dia-Projektion, Gemälde und Zeichnungen. Gezeigt werden aber auch Kunstwerke, die die Wahrnehmung des Flusslaufes zwischen Quelle und Mündung, die Beziehung Mensch-Fluss wiederspiegeln, den Fluss als Grenzlinie, als das Erhabene der Natur und seinen aktuellen ökologischen Zustand zeigen. Dieser Teil der Ausstellung stützt sich auf künstlerische Arbeiten, die zu Flüssen weltweit entstanden sind.

Der Fluss Elbe wird zum Kunstraum auch durch die interaktive Internetseite www.dieElbe.de, auf der das Projekt selbst, die Künstler und der Fluss vorgestellt werden. Zudem werden für Kinder und Jugendliche, Eltern und Lehrer verschiedene museumspädagogische Themen angeboten, an Wettbewerben kann sich jeder mit photographischen Impressionen der Elbe, mit Geschichten oder Gedichten beteiligen, aber auch ein Gewinnspiel gibt es zur Elbe.
Drei Kunstwerke werden noch in diesem Herbst dauerhaft an der Elbe installiert.
Ines Perl

 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster