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März

12. Radiokonzert auf dem Magdeburger Unicampus

28.03.2018 -

Das Radiokonzert des Magdeburger Uniradios Guericke FM geht in die zwölfte Runde: Am 13. April 2018 spielt die Musikerin Valentine auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die erfolgreiche Sängerin und Songwriterin, die auch bei der Band Bosse mitsingt und am Keyboard steht, spielt im Campus Service Center poetischen Pop mit Elementen aus Dance und Elektronik. Ihre Songs sind überwiegend von ihr selbst geschriebene Balladen, bei denen sie sich selbst am Klavier begleitet.

Guericke FM Radionkonzert mit Valentine

Das Konzert wird über den Livestream auf der Website des Uniradio übertragen. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich, da die Plätze bereits ausgebucht sind. 

 

WAS: 12. Radiokonzert des Uniradios Guericke FM mit Musikerin Valentine
WANN: 13. April 2018, 20:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Campus-Service-Center, Gebäude 1 (Nähe Uniporta)

 

Bereits seit 2012 machen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Studierende für Studierende Radio, berichten über Hochschulpolitik, informieren über Kulturereignisse und den Studienalltag, veranstalten Radiokonzerte und Aktionen auf dem Campus, moderieren zentrale Veranstaltungen der Universität oder unterstützen Lehrveranstaltungen im Bereich Medien. Durch ihre Begeisterung und Präsenz hat sich das Team der Medienmacher um Guericke FM einen Namen auf dem Campus, aber auch außerhalb der Hörsäle in Magdeburg gemacht.

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Hofpause mit Studentenfutter

27.03.2018 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Hochschule Magdeburg Stendal laden am 5. April 2018 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Magdeburg zu einer ungewöhnlichen Hofpause mit „Studentenfutter“ ein. Ab 11.15 Uhr sind die Hochschulen mit Studierenden und Mitmachaktionen vor Ort, um gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Dr. Lutz Trümper, dem Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und der Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr. Anne Lequy, ihre Studienmöglichkeiten vorzustellen und auf ihre Studieninformationstage am 2. Juni 2018 aufmerksam zu machen.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird den Schülerinnen und Schülern den Rettungswagen der Zukunft präsentieren, ein mit modernster Medizintechnik ausgestattetes Showmobil. Studierende sind mit ihrem selbstgebauten Rennwagen für den Wettbewerb Formula Student vor Ort und zeigen, dass für den Bau eines solchen Mobils Kenntnisse sowohl aus der Elektrotechnik, dem Maschinenbau, der Informatik als auch der Mathematik gleichermaßen gebraucht werden.

Rennwagen der Uni Magdeburg (c) Harald KriegSelbstgebauter Rennwagen von Studierenden der Universität Magdeburg (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Die Veranstaltung ist gleichzeitig der letzte Stopp einer zweiwöchigen Roadshow der Universität Magdeburg durch vier Bundesländer. An 16 Schulen informierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Fakultätsangehörige und Studierende über Studienmöglichkeiten und Karrierechancen, boten zahlreiche Workshops an und luden die Schülerinnen und Schüler zum Studieninformationstag der Universität Magdeburg, dem campusdateLIVE, ein.

 

WAS: Gemeinsamer Presseauftakt Studieninformationstage der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal
WANN: 5. April 2018, 11.15 bis 11.45 Uhr
WO: Geschwister-Scholl-Gymnasium Magdeburg, Apollostraße 19, 39118 Magdeburg

 

Über Studium an der Universität Magdeburg informieren

Der Studieninformationstag der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der campusdateLIVE, findet am 2. Juni 2018, ab 14.00 Uhr auf dem Campus Universitätsplatz in Magdeburg statt. Studieninteressierte haben Gelegenheit, den Unialltag zu erleben, mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen, Zukunftsthemen zu entdecken, Karrierewege zu planen und ihr Wunschstudium zu finden. Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in Studienabläufe und Studieninhalte, lernen Hörsäle und Labore kennen und werden durch Wohnheime, Sporthallen, die Mensa oder die Unibibliothek geführt. Schnuppervorlesungen und der Mobilitätscampus der Fakultät für Maschinenbau ergänzen das Angebot. Hier zeigen Mobilitätsexperten der Universität, wie wir künftig von A nach B kommen werden. Eine Fahrzeugausstellung macht die Visionen von der Mobilität der Zukunft erlebbar. Außerdem können Interessierte den Elektro-Roadster, ein hochmodernes Elektrofahrzeug, selbst ausprobieren.

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Erstmals virtuelle Kopplung aller Energienetze

23.03.2018 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler intensiv daran, die bundesweiten Energienetze für Strom, Gas, Wärme und Wasser miteinander zu koppeln und zu einem intelligenten und nachhaltigen Multi-Energie-Netz zusammenzuführen. Das mit 1,5 Millionen Euro von der EU geförderte Forschungsprojekt „Intelligente Multi-Energie-Systeme SmartMES“ zielt darauf ab, Infrastrukturen der unterschiedlichen Energienetze mehrfach zu nutzen, Schnittstellen und Synergien bei der Energiespeicherung und -umwandlung zu identifizieren und modellartig in einem intelligenten Multi-Energie-System zusammenzuführen. So sollen künftig Betriebskosten gesenkt, Klimaschutzziele erreicht und ein intelligentes Ressourcenmanagement gewährleistet werden, was letztendlich sinkende Energiekosten für die Verbraucher bedeuten würde.

70 Prozent geringere Energiekosten

Ein Jahr nach Beginn des interdisziplinären Forschungsvorhabens werden die entwickelten Modelle erstmals für eine virtuelle Kopplung von Energiesystemen eingesetzt. Dafür führen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Referenznetze des elektrischen Netzes erstmalig im Modell mit dem Gas- und dem Wärmenetz zusammen, so Prof. Dr.-Ing. Martin Wolter vom Institut für Elektrische Energiesysteme der Universität Magdeburg. „Die Erzeugung gasförmiger oder flüssiger Kraftstoffe aus überschüssiger elektrischer Energie – die sogenannte Power-to-Gas- oder Power-to-Liquid-Technologie - kann künftig die teure Abschaltung von erneuerbaren Energieträgern im Fall von Netzengpässen verhindern und ist ein Beispiel dafür, wie Effizienz gesteigert und Kosten minimiert werden können.“ Erste Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen am Beispiel eines Einfamilienhauses bestätigen das große Potenzial der Sektorenkopplung. So lassen sich durch den Einsatz von Photovoltaik- und Kleinwindkraftanlagen in Kombination mit einer elektrischen Wärmepumpe die Energiebezugskosten um ca. 70 Prozent reduzieren.

Weitere wichtige Forschungsergebnisse und Meilensteine werden am 28. März 2018 auf einem Statusmeeting ausführlich präsentiert und diskutiert.

 

WAS: Statusmeeting zum Forschungsprojekt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg „SmartMES“
WANN: 28. März 2018, 10:00 bis 14:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Zentrum, Schleinufer 1, 39104 Magdeburg

 

Zu viel elektrische Energie erhöht CO2-Ausstoß

Hintergrund des über drei Jahre laufenden Projektes ist das Problem einer zunehmenden Auslastung bestehender elektrischer Netze. „Das Überangebot elektrischer Energie – insbesondere aus erneuerbaren Quellen - führt bereits heute regelmäßig zu Netzengpässen“, erläutert Professor Wolter. „Die Energiemengen können im elektrischen Netz alleine nicht mehr abgeführt werden. Der erforderliche Netzausbau ist aber teuer und dauert zu lange. Daher müssen Netzbetreiber immer häufiger in die Erzeugung eingreifen und insbesondere Windenergieanlagen abschalten, um das Netz nicht zu überlasten. Das wiederum erhöht den CO2-Ausstoß, da die nicht nutzbaren Energiemengen durch netztechnisch günstiger gelegene, konventionelle Kraftwerke kompensiert werden müssen.“

Betreiber Erneuerbarer Energieanlagen haben bei diesen Eingriffen Anspruch auf Entschädigung der entgangenen Einnahmen. „Diese summierten sich 2015 bundesweit auf 478 Millionen Euro und müssen vom Endkunden getragen werden“, führt Martin Wolter weiter aus.

Das mit knapp 1,5 Millionen Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Forschungsprojekt „SmartMES – Intelligente Multi-Energie-Systeme“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat eine Laufzeit von drei Jahren (Januar 17 bis Dezember 19) und bündelt Kompetenzen aus den Bereichen elektrische Energietechnik, Thermodynamik und Verfahrenstechnik sowie das Wissen über Energiemärkte und deren Regulierung. Assoziierte Partner sind das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg, die ABO Wind AG und die Stadtwerke Burg Energienetze GmbH.

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Probanden für Studie zu altersbedingtem Leistungsabfall gesucht

23.03.2018 -

Etwa 1,3 Millionen Menschen sind laut Demenzreport 2011 in Deutschland an Demenz erkrankt. Bis zum Jahr 2050 wird sich diese Zahl voraussichtlich mehr als verdoppeln. Sport- und Neurowissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen DZNE vergleichen in einer langangelegten Studie die Wirkung von Tanzprogrammen in der Gemeinschaft und individuell gestalteten Fitnessprogrammen und untersuchen deren Einfluss auf physische und kognitive Fähigkeiten untersuchen. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, welche Übungsprogramme den größten Effekt auf die körperliche und geistige Fitness im Alter haben und wie sich wiederum fehlende körperliche Aktivität auf den Alterungsprozess auswirkt.

„Eine älter werdende Gesellschaft und die damit verbundenen Probleme und Risiken, vornehmlich die Zunahme von Demenzerkrankungen, gehören zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, besonders für die Gesundheitsforschung. Es ist bekannt, dass durch eine aktive Lebensweise der Erhalt physischer und kognitiver Fähigkeiten positiv beeinflusst werden kann“, führt Prof. Dr. Anita Hökelmann vom Bereich Sportwissenschaft der Universität Magdeburg aus. „Daher sollten wesentliche kognitive Funktionen sowie Kompetenzen der Bewegungskoordination möglichst bis ins hohe Alter trainiert werden. Die Studie der Universität Magdeburg soll geeignete Strategien dafür entwickeln.“

Voller Einsatz für die Wissenschaft

Für die Studie werden zum einen Probandinnen und Probanden ab einem Alter von 70 Jahren gesucht, die keinen regelmäßigen Sport treiben und nur sporadisch körperlich aktiv sind. Zum anderen werden männliche Probanden im Alter von 60 bis 65 Jahren gesucht, die seit mindestens 3 Jahren im Tanzsport aktiv sind. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Träger von magnetischen Metallimplantaten (Herzschrittmacher, Knie-TEP, Hüft-TEP, Zahnschrauben) oder Tätowierungen, Patienten mit Tinnitus, Platzangst oder Patienten, die Medikamente gegen Depressionen, Epilepsie und Demenz einnehmen.

Zur Erfassung des Gesundheits- bzw. Leistungszustandes sind verschiedene Messungen und Tests erforderlich, die im Bereich für Sportwissenschaft (Sporthalle 2 neben dem Gebäude 40 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestraße 32) und im DZNE (Universitätsmedizin, Leipziger Straße 44, Haus 64) durchgeführt werden.

Für die Teilnahme an der Studie gibt es sowohl eine Vergütung als auch eine individuelle Auswertung der körperlichen und kognitiven Leistungsstärke.

Für weitere Informationen steht am Bereich Sportwissenschaft Mandy Knoll per E-Mail sowie telefonisch unter 0391 67-54866 oder 0174 6185541 zur Verfügung.

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Perspektiven ausloten beim Zukunftstag

16.03.2018 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse ein, einen intensiven Blick in ihre Zukunft zu werfen. Zum bundesweiten Girls’Day und Boys’Day am 26. April 2018 stellen sich die Fakultäten einen Tag lang beim Nachwuchs vor, zeigen Berufsbilder, Karrierewege und Perspektiven auf, die sich nach einer Ausbildung oder einem Studium an der Universität Magdeburg bieten.

Die Schülerinnen und Schüler können Workshops besuchen und Labore entdecken, bei der Vakuumgefriertrocknung oder im Legolabor Studieninhalte kennenlernen. Darüber hinaus sind am Lehrerberuf Interessierte in das Schülerlabor für Experimente im Fach Technik eingeladen.

Auf dem Medizinischen Campus Magdeburg wird ihnen unter anderem der Pflegeberuf präsentiert oder gezeigt, was alles in unserem Blut steckt. In einem Krankenwagen lernen die Schülerinnen und Schüler Experimente der Medizintechnik kennen und können unter Anleitung von Medizinern im Ultraschall ihr eigenes Herz schlagen sehen.

Zukunftstag 2017Zukunfstag 2017 (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

 

WAS: Zukunftstag Girls’Day und Boys’Day 2018
WANN: Donnerstag, 26. April 2017, 8:15 bis ca. 15:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Das Angebot ist kostenfrei. Die Online-Anmeldung erfolgt ab dem 20. März 2017.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beteiligt sich zum sechsten Mal an der bundesweiten Initiative des Zukunftstages. Mädchen und Jungen sollen so ermuntert werden, frühzeitig Einblick in Berufsfelder zu bekommen und Ideen für die eigene Zukunft zu sammeln.

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Austausch zwischen den Generationen

14.03.2018 -

Vor genau 25 Jahren wendete sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals mit dem Weiterbildungsangebot „Studieren ab 50“ an ältere Erwachsene, die sich für wissenschaftliche Fragen interessieren und ihr Wissen vertiefen möchten. Waren es anfänglich 15 Personen, die die Vorlesungen und Seminare besuchten, ist die Zahl inzwischen auf rund 800 pro Jahr gestiegen. Etwa 15.000 Senioren-Studierende haben sich insgesamt über die Jahre an der Universität eingeschrieben. Die ältesten Teilnehmer waren über 90 Jahre alt.

Mit einer Festveranstaltung wird das Jubiläum des Studienangebots am 20. März 2018 begangen. In ihren Festvorträgen werden der Historiker Prof. Dr. Martin Dreher über „Altern und Alter in der Antike“ und der Informatiker Prof. Dr.-Ing. Andreas Nürnberger über „Digitalisierung in Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft“ sprechen. Am Nachmittag stellen die Teilnehmenden am Kontaktstudium „Studieren ab 50“ in Workshops ihre Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsprojekten vor.

 

WAS: Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Studienform „Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 20. März 2018, 10 bis 17 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Hörsaal 1, Gebäude 26 (Festvorträge)
Gebäude 05 (Workshops zu Forschungsergebnissen aus den Projekten)

 

„Digitalisierung, gesellschaftliche Entwicklungen und ökonomische Globalisierung verlangen auch von älteren Erwachsenen, sich immer auf den neuesten Stand an Wissen zu bringen. Deshalb müssen wissenschaftliche Erkenntnisse auch am Ende des Berufslebens für Interessierte zugänglich bleiben. Und natürlich bewirken die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Programm ‚Studieren ab 50’ in der Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden eine stetige Weiterentwicklung der Universität“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Universität Magdeburg.

Seniorenstudium Uni Magdeburg (c) Harald Krieg„Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg)

Lebenserfahrung trifft auf jugendlichen Elan

Unter dem Motto „Jung und Alt studieren gemeinsam“ können sich die Seniorinnen und Senioren an der Universität Magdeburg nach eigener Wahl in Vorlesungen und Seminaren weiterbilden und sich mit neuesten Forschungsergebnissen verschiedenster Wissenschaften vertraut machen. Über den Aspekt des lebenslangen Lernens hinaus, hat das Seniorenstudium auch eine hohe soziale Komponente: das Miteinander der Generationen durch den Kontakt der berufserfahrenen Seniorenstudierenden mit den jungen Studierenden. Lebenserfahrung trifft auf jugendlichen Elan – davon profitieren beide Seiten, denn den Hörsaal teilen sich die Studiereden im 3. Lebensalter mit ihren jungen Kommilitonen. „Jeder Teilnehmer erhält den eigens für ‚Studieren ab 50’ erstellten Studienführer, aus dem individuell Lehrveranstaltungen ausgewählt werden können“, erläutert der Leiter des Studienangebots Olaf Freymark. „Großes Interesse finden immer wieder die Vortragszyklen aus den Fächern Geschichte, Philosophie, Germanistik, Politik, Psychologie sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften. Gut besucht sind Projekte des forschenden Lernens.“

In Arbeitsgruppen beteiligen sich die Seniorenstudierenden an Biografie- und Demenzforschung sowie der Schreibwerkstatt oder forschen zu Mathematik und Zahlen, zu Psychologie und Alter oder zu Sport und Bewegung. Es wurden darüber hinaus zwei Projekte aus dem von der Europäischen Union geförderten Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport ERASMUS+ bearbeitet. Das Seniorenstudium wirkt also auch international. „Hervorzuheben ist das Projekt ‚Ran an die Medien’“, sagt Olaf Freymark, Ansprechpartner für „Studieren ab 50“. „Junge und alte Studierende beschäftigen sich mit neuen Medien. Dieses Projekt erhielt den ‚Goldenen Internetpreis’ des Bundesinnenministeriums. Das Projekt ‚Gräser und Kunst’ nahm an verschiedenen Bundes- und Landesgartenschauen teil. Geleitet werden die Forschungsgruppen von Dozentinnen der Fakultäten und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Universität.“

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: „Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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Eine Stunde Wissenschaft

12.03.2018 -

„Eine Stunde Wissenschaft“ heißt ein neues Veranstaltungsformat der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. In den kommenden Wochen und Monaten liefern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Magdeburger Uni Neues aus Forschung und Wissenschaft quasi frei Haus und an für Professorinnen und Professoren nicht alltäglichen Orten. Die Bandbreite der Themen ist groß: Es geht um Ingenieure, die sich Lösungsansätze aus dem Wald holen, um Soziologen, die Glücksgefühle in eine Formel gießen oder Mathematiker, die aus Röntgenbildern Lernprogramme für angehende Ärzte machen.

Zum Auftakt geht es in das Mehrgenerationenhaus in Kroppenstedt. Prof. Dr. Anita Hökelmann ist Expertin auf dem Gebiet Training und Gesundheit und untersucht die Auswirkungen von Musik und Tanz auf die motorische und geistige Leistungsfähigkeit älterer Menschen. Die Sportwissenschaftlerin hat wissenschaftliche Beweise dafür gefunden, dass das Tanzen altersbedingten geistigen Einschränkungen vorbeugen kann.

 

WAS: „Darf ich bitten?“ - Eine Stunde Wissenschaft mit Prof. Dr. Anita Hökelmann Mobile Vorlesungsreihe der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: Dienstag, 17. April 2018, 17:00 Uhr
WO: Mehrgenerationenhaus Kroppenstedt, Am Turnplatz 1, 39397 Kroppenstedt

 

 

Die nächste Veranstaltung findet bereits am 24. April 2018 statt. Dann wird der Biologe Prof. Dr. Wolfgang Marwan im Elefantenhaus des Magdeburger Zoos über seine Forschung an Riesenamöben und tierischen Stammzellen sprechen.

Wissenschaftsbegeisterte sind herzlich willkommen. Die Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt kostenfrei.

Anlass für die Vorlesungen an ungewohntem Ort ist das 25. Gründungsjubiläum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in diesem Jahr. Tausende wissenshungrige Besucherinnen und Besucher haben im vergangenen Vierteljahrhundert die Campusse der Universität besucht. Nun ist es Zeit für einen besonderen „Gegenbesuch“.

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Ein König - viele Facetten

09.03.2018 -

Die Königserhebung Heinrichs I. jährt sich 2019 zum 1100. Mal. Indem er große Teile des Reiches hinter sich brachte und die kriegerischen Ungarn abwehrte, schuf er die Grundlagen für die Herrschaft seines Sohnes Ottos des Großen. Das bevorstehende Krönungsjubiläum nehmen der Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und das Zentrum für Mittelalterausstellungen Magdeburg zum Anlass, den Herrscher aus der Familie der Liudolfinger-Ottonen vom 22. bis 24. März 2018 in einer interdisziplinären wissenschaftlichen Tagung zu würdigen.

Historiker, Archäologen, Kunsthistoriker, Denkmalpfleger und Germanisten nehmen in drei Sektionen mit 18 Vorträgen eine Bestandsaufnahme des Forschungsstandes vor. Sie werden das bisherige Bild des Königs um zusätzliche Fragestellungen und Perspektiven erweitern und über die weitverbreitete Auffassung diskutieren, Heinrich I. sei gewissermaßen aus dem Nichts als erster Sachse und Nichtkarolinger auf den Thron des Ostfränkischen Reichs gelangt. „Mit Heinrich I. verbinden sich nicht nur die Anfänge von Quedlinburg, das 922 in einer Urkunde Heinrichs I. erstmals erwähnt wurde und wo der König seine letzte Ruhestätte fand“, erläutert Prof. Dr. Stephan Freund, Lehrstuhlinhaber für Mittelalterliche Geschichte. „Mit ihm ist auch der Beginn eines grundlegenden strukturellen Wandels auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts verknüpft, der zur Entstehung der ottonischen Königs- und Sakrallandschaft führte. Ihr historisches Erbe wirkt bis heute identitätsbildend für die Geschichte des Landes.“

 

WAS: Interdisziplinäre Fachtagung „919 – Plötzlich König. Heinrich I. und Quedlinburg“
WANN: 22. bis 24. März 2018
WO: Tagungshotel Wyndham Garden, Quedlinburg, Bockstraße 6, (Tagung) und Speicher Kratzenstein des Best Western Hotels Schlossmühle, Quedlinburg, Kaiser-Otto-Straße 28 (Abendvorträge)

 

Das Nordharzer Städtebundtheater lädt am 22. März 2018 um 17:30 Uhr zu einer Sondervorführung des Theaterstücks „Mensch Heinrich“ in den Marschlinger Hof 17 in Quedlinburg ein. Zwei öffentliche Abendvorträge wenden sich an ein breites Publikum. Prof. Dr. Matthias Becher, Bonn, betrachtet am 22. März 2018, 19:00 Uhr, Heinrich I. als König einer Wendezeit und Prof. Dr. Thorsten Unger, Magdeburg, widmet sich am 23. März 2018, 19:00 Uhr, den Legenden um Heinrich I.

Die Interdisziplinäre Fachtagung ist eine Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Zentrum für Mittelalterausstellungen Magdeburg und der Welterbestadt Quedlinburg.

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Rollen bald selbstfahrende E-Bikes durch die Magdeburger Innenstadt?

05.03.2018 -

Ein Team aus Maschinenbauern, Informatikern, Logistikern und Umweltpsychologen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist dabei, gemeinsam ein autonomes E-Bike zu entwickeln, das auf Anfrage selbstständig zum Nutzer navigiert. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, eine Rufbereitschaft autonomer Lastenräder in der Landeshauptstadt Magdeburg zu realisieren. In wenigen Jahren soll dann eine Flotte von E-Bikes den öffentlichen und individuellen Nahverkehr ökologisch und ökonomisch wirkungsvoll ergänzen und in einem Bike-Sharing-System mit Fahrradruffunktion im Umfeld des Universitätscampus Anwendung finden.

Über eine Smartphone-App wird sich das Fahrzeug zu jedem beliebigen Standort rufen lassen und nach Nutzung selbstständig in ein zentrales Depot zurückbewegen. Den Fahrerinnen und Fahrern werden variabel konfigurierbare Aufsätze zur Verfügung stehen, mit denen sich beispielsweise einfache Lasten transportieren oder zusätzliche Personen, z. B. Kinder, befördern lassen.

Testserie in Magdeburger Innenstadt

Ein Prototyp des E-Bikes wird bereits in den nächsten Wochen im Magdeburger Straßenverkehr getestet. Ausgestattet mit hochentwickelter Messtechnik „erkennt“ das Lastenrad Bordsteine oder andere Verkehrsteilnehmer und kann analysieren, welche Sensorik bei welchen Witterungsbedingungen am besten geeignet ist. Zeitgleich wollen Umweltpsychologen Umfragen mit potenziellen Nutzern des ungewöhnlichen Fahrzeuges durchführen. „Besonders spannend ist für uns dabei, wie die Interaktion mit Passanten gestaltet werden kann und welche Faktoren sich auf die Akzeptanz des E-Bikes auswirken“, sagt Karen Krause vom Lehrstuhl für Umweltpsychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Parallel dazu laufen Gespräche mit Verkehrsplanern, mit Vertretern des öffentlichen Nahverkehrs und den ÖSA-Versicherungen, um einen Testlauf in der Magdeburger Innenstadt umzusetzen.

Selbstfahrendes E-Bike Uni Magdeburg (c) Harald Krieg

Das von Maschinenbauern, Informatikern, Logistikern und Umweltpsychologen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickelte selbstfahrende E-Bike wird sich über eine Smartphone-App zu jedem beliebigen Standort, wie hier zum Breiten Weg in Magdeburg, rufen lassen und nach Nutzung selbstständig in ein zentrales Depot zurückbewegen. (Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg)

„Eine der größten Herausforderungen des Projektes liegt in der fehlertoleranten Umgebungserfassung“, so der Informatiker und Juniorprofessor Sebastian Zug. „Also, in der zuverlässigen Analyse, wo sich das Fahrrad global und – vor allem – in Bezug auf die intendierte Fahrspur befindet. Verstellen Hindernisse oder Personen diesen Weg, welche anderen Verkehrsteilnehmer sind aktuell relevant? Diese Fragen müssen auch bei veränderlichen Witterungsbedingungen und in ‚kniffligen’ Situationen sicher beantwortet werden können.“ Es müsse sichergestellt werden, dass das Fahrzeug zur richtigen Zeit am richtigen Ort sei, ergänzt Tom Assmann vom Institut für Logistik und Materialflusstechnik der Universität.

Technische, juristische und psychologische Herausforderungen

Diese Revolution im Kleinen, also der urbanen Mikromobilität, mache eine Vielzahl ingenieurwissenschaftlicher, betriebswirtschaftlicher, sozial- und humanwissenschaftlicher Entscheidungen notwendig, so Juniorprofessor Stephan Schmidt vom Lehrstuhl Autonomes Fahren der Fakultät für Maschinenbau. „So könnte beispielsweise eine effektive Streckenführung z. B. die Überquerung einer vielbefahrenen Straße ohne Ampel erfordern, was technisch, juristisch, aber auch wahrnehmungspsychologisch erhebliche Herausforderungen mit sich bringt.“

Die Wissenschaftler versprechen sich dennoch langfristig sinkende Unfallzahlen, steigenden Komfort und eine höhere Effizienz des Verkehrs. „Schon ab 2020 könnte Magdeburg damit zum Vorreiter bei der Nutzung kleiner, umweltverträglicher autonomer Fahrzeuge werden“, so Ingenieur Schmidt. „Selbstfahrende Fahrräder, die sich auf dem Breiten Weg eigenständig zwischen Hauptbahnhof und Unicampus bewegen, gehören dann vielleicht wie selbstverständlich zum Stadtbild.“

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist in das Forschungsprojekt Netzwerk kooperative Systeme NekoS eingebunden. Weiterführende Informationen unter www.nekos.exfa.de

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Das von Maschinenbauern, Informatikern, Logistikern und Umweltpsychologen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickelte selbstfahrende E-Bike wird sich über eine Smartphone-App zu jedem beliebigen Standort, wie hier zum Breiten Weg in Magdeburg, rufen lassen und nach Nutzung selbstständig in ein zentrales Depot zurückbewegen.

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Letzte Änderung: 05.03.2018 - Ansprechpartner:

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