EU BEWILLIGT AUSBAU INNOVATIVER AUTOMOBILFORSCHUNG AN UNIVERSITÄT MAGDEBURG

22.04.2008 -  

Der Forschungsschwerpunkt innovativer Automobiltechnik Automotive der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird ausgebaut. Über ein Verbundprojekt, an dem auch das Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und das Institut für Automation und Kommunikation (Ifak) beteiligt sind, werden in Magdeburg neue Lösungen für die Automobilindustrie erarbeitet. Der Europäische Strukturfonds bewilligte für das interdisziplinäre Forschungsvorhaben sieben Millionen Euro. Über einen Zeitraum von fünf Jahren werden dafür erstmals alle vier ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten der Universität kooperieren, Professoren und Wissenschaftler von 18 Lehrstühlen interdisziplinär zusammenarbeiten.

Ziel des Verbundprojektes ist es, neue und innovative Lösungen für Probleme der Automobilindustrie zu finden, vor allem bei der Entwicklung Kraftstoff sparender Antriebskonzepte oder bei der Optimierung von Brennstoffzellen. Auch der Bau geräuscharmer Motoren, die Konstruktion sicherer Fahrwerkstechnik oder die Sicherheit von Datensystemen in Fahrzeugen sind Forschungsaufgaben des Verbundprojekts COMO.

Automotive ist seit 2006 ein Forschungsschwerpunkt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die fachübergreifende Kooperation soll der automobilen Forschung neue Impulse geben. Davon profitiert auch die regionale Wirtschaft, in Sachsen-Anhalt sind inzwischen rund 250 Unternehmen für die Automobilzulieferindustrie tätig.

Mehr Informationen zum Schwerpunkt Automotive der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unter www.uni-magdeburg.de/automotive.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Axel Böse, Koordinator FS Automotive, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.:0391 67-12310, E-Mail: axel.boese@ovgu.de