Roman-Helden und männliche Rollenmuster

15.05.2007 -  

Über "Schwache Männer um 1900 - Roman-Helden und die männlichen Rollenmuster" referiert Privatdozent Dr. Bernhard Jahn im Rahmen der Ringvorlesung "Kultur und Geschlecht in Europa" an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Veranstaltung findet am Montag, dem 21. Mai 2007, um 19.15 Uhr in der Großen Steinernentischstraße 6, Gebäude 50, Hörsaal 3, statt.

Ausgerichtet wird die Ringvorlesung vom Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit der Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt.

Dr. Jahn lehrt am Institut für Germanistik der Universität Magdeburg. In seinem Vortrag setzt er sich mit Romanen von Georg Hermann, Hermann Ungar und Franz Kafka auseinander, die im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts erschienen sind. Im Zentrum stehen junge Männer, die Schwierigkeiten haben, sich jene männlichen Rollen anzueignen, die die Gesellschaft von ihnen erwartet. In den Romanen werden alternative Konzepte von Männlichkeit entworfen, die jedoch von der Gesellschaft (und auch von den Frauen) nicht akzeptiert werden. Weil sie nicht den Rollenidealen entsprechen, scheitern alle Figuren mehr oder weniger.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


Kontakt:
Dr. Ramona Myrrhe
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Geschichte
Tel. 0391 67-18945, E-Mail: ramona.myrrhe@ovgu.de

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