Kultur und Geschlecht in der griechischen Antike

08.05.2007 -  

"Kultur und Geschlecht in Europa" ist das Thema der Ringvorlesung, die das Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in diesem Sommersemester gemeinsam mit der Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt veranstaltet.

In dieser Reihe spricht am Montag, dem 14. Mai 2007, um 19.15 Uhr der Althistoriker Prof. Dr. Martin Dreher über "Kultur und Geschlecht in der griechischen Polis". Veranstaltungsort ist der Hörsaal 3 im Gebäude 50, Große Steinernetischstraße 6.

Zur Kultur des griechischen Stadtstaates haben Frauen und Männer in unterschiedlicher Weise beigetragen. Sie hatten spezifische Aufgaben und Rechte, keineswegs aber waren Männer auf die öffentliche und Frauen auf die private Sphäre beschränkt. Die großen Zeitabschnitte der griechischen Geschichte stellen sich hierbei unterschiedlich dar. Gerade in der athenischen Demokratie waren Frauen am wenigsten am öffentlichen Leben beteiligt.

Prof. Dr. Dreher ist Inhaber des Lehrstuhls für alte Geschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und erforscht neben der Kultur- und Geschlechtergeschichte der Antike unter anderem die zwischenstaatlichen Beziehungen im antiken Griechenland, die athenische Demokratie und die griechische Rechtsgeschichte.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu der Veranstaltung eingeladen, der Eintritt ist frei.


Kontakt:
Dr. Ramona Myrrhe, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Geschichte, Zschokkestr. 32, 39104 Magdeburg
Tel. 0391 67-18945, E-Mail: ramona.myrrhe@ovgu.de

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