Einladung zur Vorlesung 12 x Wissenschaft

 Mit dem Vortrag "Finde mich töte mich- Eine Reise in das Abwehrsystem unseres Körpers" von Professor Burkhart Schraven, Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, endet am Mittwoch, dem 21. Dezember 2005, die Reihe der öffentlichen Vorlesungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF), des Leibniz-Instituts für Neurobiologie und des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme im Jubiläumsjahr der Stadt Magdeburg.

Wolfgang Böhm, Staatssekretär im Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, moderiert die Vorlesung. Sie beginnt 18.00 Uhr im Zentralen Hörsaal, Haus 22, Campus Medizinische Fakultät, Leipziger Str. 44 (MVB-Haltestelle Universitätsklinikum der Linien 3 und 9). Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Professor Schraven wird in seiner Vorlesung die Funktion der T-Helfer und T-Killerzellen eingehen. Mit welchen Zellen erkennt das Immunsystem, dass Gefahr für unseren Körper besteht und wie wird die Kommunikation zwischen den Zellen des Immunsystems koordiniert, um eingedrungene Feinde zu eliminieren? Was sind Herausforderungen für die immunologische Forschung und wie wird versucht, die anstehenden Probleme wissenschaftlich zu lösen. Diesen Fragen soll in der Vorlesung nachgegangen werden. Anhand des Beispiels einer banalen bakteriellen Infektion wird die Bedeutung des "angeborenen Immunsystems" diskutiert. Weiterhin wird erklärt, wie die Verbindung zwischen dem "angeborenen" und dem "erworbenen" Immunsystem durch "Wächterzellen" koordiniert wird, wie die T-Killerzellen funktionieren und wie moderne bildgebende Verfahren wie die konfokale Laserscanningmikroskopie, die 2-Photonenmikroskopie und das Real time imaging den Immunologen dabei helfen, die komplexen Vorgänge, die während der Immunantwort ablaufen, besser zu verstehen. Schließlich wird erörtert, warum die in der immunologischen Grundlagenforschung gewonnen Ergebnisse von hoher Relevanz für die Entwicklung neuer Therapiekonzepte zur Behandlung immunologisch bedingter Erkrankungen sind.

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster