Macht Mehrsprachigkeit auch musikalisch?

Vom 15. bis 18. November 2002 ist das Musikinstitut der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Gastgeber für die Tagung "Das globale Lokale. Heimat und multilinguale Identität in der Musikwissenschaft". Die Tagung setzt eine Reihe von Veranstaltungen und Projekten zu diesem Themenkreis im Umfeld des Magdeburger Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Tomi Mäkelä fort. Erwartet werden 25 Geisteswissenschaftler aus Universitäten Deutschlands, aus Ghana, Russland, der Tschechischen Republik, Finnland, Polen und der Schweiz.

Die Musikexperten werden diskutieren, inwiefern die mehrsprachige Sozialisation in der Kindheit, Jugend oder als Erwachsener das künstlerische, spezifisch musikalische Schaffen beeinflussen kann bzw. im Falle historischer Biographien beeinflusst hat. Von Nabokov bis hin zu Jacques Handschin und Ignaz Paderewski werden international erfolgreiche Persönlichkeiten thematisiert und mit außereuropäischen Situationen verglichen. Einer der Höhepunkte der Tagung ist die Präsentation des internationalen Lexikons "Die Musik in Geschichte und Gegenwart" (Bärenreiter/Metzler, Kassel/Stuttgart) durch den Herausgeber Prof. em. Dr. Ludwig Finscher (Universität Heidelberg).

Am Freitag, dem 15. November 2002, wird die Tagung mit einem interdisziplinären Kolloquium, an dem renommierte Vertreter aus den Wissenschaftsdisziplinen Philosophie, Mikrosoziologie, Geschichte, Politologie und den Literaturwissenschaften teilnehmen, eröffnet.

Die viertägige Veranstaltung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Bonn) und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gefördert.

Das Kolloquium findet im Jugendbildungshaus Ottersleben, Lüttgen-Ottersleben 18a, 39116 Magdeburg, statt, Beginn 15.00 Uhr.
Weitere Informationen unter: http://www.uni-magdeburg.de/imus/veran/glolok.htm abrufbar.


 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster