Das Technologie- und Gründerzentrum Brandenburg/Havel stellt sich vor Profil:

Die Industriestadt Brandenburg an der Havel sucht wieder engeren Kontakt zu Magdeburg. In der Havelstadt sind nicht wenige Absolventen der Otto-von-Guericke-Universität heute als Unternehmer oder Ingenieure tätig. Junge Brandenburger studieren in Magdeburg.
"Es ist gut, wenn der Nachwuchs die Welt kennenlernt", sagt Gerhard Poppe, Geschäftsführer des in Brandenburg/Havel ansässigen Engineering-Centers der Honeywell AG für Zentraleuropa. "Aber wir brauchen auch hier qualifizierte Ingenieure mit dem neuesten Fachwissen." Deshalb wird sich Brandenburg mit seinem Technologie- und Gründerzentrum Studierenden und Professoren der Otto-von-Guericke-Universität vorstellen.

Das Anfang 1998 eröffnete Technologie- und Gründerzentrum zählt zu den größten im Land Brandenburg. Es profiliert sich als Zentrum für Informationstechnik und Automation. Die Mehrzahl der über dreißig Mieter arbeitet auf diesem Gebiet. Honeywell initiierte die Gründung mehrerer innovativer Firmen, die ihren Sitz im TGZ haben. Sie arbeiten inzwischen in einem Verbund mit weiteren Unternehmen, um gemeinsame Marketingaktivitäten zu sichern und erfolgreiche Großaufträge bearbeiten zu können, wie sie auch Honeywell abwickelt.

In diesem sich bildenden Netzwerk sieht Geschäftsführer Gerhard Poppe Platz für weitere Existenzgründungen auf dem Gebiet der Automation. Als Vorsitzender des TGZ-Beirates unterstützt Poppe den Aufbau von Kooperationsbeziehungen zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Konzernen, um den Start in die Selbständigkeit durch ausreichende Aufträge abzusichern. Auch die traditionell engen Beziehungen zur Otto-von Guericke-Universität Magdeburg sollen dazu ausgebaut werden.
Das Technologie- und Gründerzentrum Brandenburg/Havel ist gegenwärtig zu knapp zwei Dritteln ausgelastet. Top-Ausstattung und günstige Mietkonditionen sind für Geschäftsführer Michael Jakubke aber nur ein Teil im Werben um Existenzgründer in den nächsten Jahren. Ebenso wichtig sei die Partnerschaft von jungen und etablierten Firmen, mit der die notwendige Sicherheit beim Start in einen harten Wettbewerb geschaffen werden kann. Mit Praktikumsplätzen soll außerdem jungen Ingenieuren die Gelegenheit gegeben werden, die Bedingungen - und auch die Stadt Brandenburg - kennenzulernen.

Am Dienstag, dem 01. Juni 1999, 12.00 Uhr, stellen sich im Tagungsraum des Mensagebäudes Vertreter und Firmen des TGZ vor. Im Mensa-Foyer wird es ab 11.00 Uhr einen Informationsstand geben. Die Organisation der Veranstaltung wird vom TTZ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unterstützt.

Weitere Informationen: Michael Jakubke, Technologie- und Gründerzentrum Brandenburg/Havel, Telefon (03381) 38 10 01, Fax (03381) 38 10 02,
Dr. Sylvia Springer, Technologie-Transfer-Zentrum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Telefon (0391) 67 18 838, Fax (0391) 67 11 141, eMail:springers@gmx.de, Internet: http://www.ttz.uni-magdeburg.de

 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster