Begehrte Trophäen warten auf ihre Besitzer

Am Dienstag, dem 18. Mai 1999, lädt die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zum dritten Mal zur Video-Exposition ein. Während der Veranstaltung werden die besten studentischen Videoproduktionen mit dem Bronzenen, Silbernen und Goldenen Känguruh ausgezeichnet. Der 10köpfigen Jury gehören Wissenschaftler der Lehrstühle Allgemeine Pädagogik, Medienpädagogik, Informatik sowie Mitarbeiter des Audio-visuellen Medienzentrums an. Darüber hinaus werden auch die Erstplazierten der vorangegangenen Video-Exposition in die Beurteilung einbezogen. Das Hauptkriterium für die Entscheidung bildet vor allem die kreative Umsetzung der jeweiligen Fragestellung unter Anwendung des spezifischen Potentials der digitalen Videotechnologie.

Professor Winfried Marotzki, Lehrstuhlleiter für Allgemeine Pädagogik, ist der Vater der Idee, Studierende in die audiovisuelle Gestaltung erziehungswissenschaftlicher Fragestellungen einzubeziehen. Die Einführung des Studienganges Computervisualistik 1997 bot die besten Voraussetzungen für dieses Projekt. An der 1. Video-Exposition 1997 beteiligten sich 30 Studierende. Die Möglichkeit, während des Studiums, Videofilme gestalten und produzieren zu können, wurde schnell aufgegriffen und bereits zum 2. Festival 1998 mußte die Jury nahezu 60 Arbeiten bewerten. In diesem Jahr hat die Jury keine leichte Arbeit. 80 studentische Arbeiten wurden eingereicht, die sich um die begehrten Trophäen bewerben. Die Mehrzahl der eingereichten Videofilme besitzt in ihrer inhaltlichen und künstlerischen Gestaltung eine hohe Qualität.

Während der pädagogischen Ausbildung der Studierenden in der Computervisualistik werden Fragestellungen behandelt, die auch die Themenstellung für die jährlichen Videoprojekte bilden. So haben die Studierenden in diesem Jahr beispielsweise das Verhältnis der Generationen, das Verhältnis der Kulturen, die Stadt als Kommunikationsraum und Probleme der Informationsgesellschaft aufgegriffen, also brandaktuelle Themen, mit denen wir täglich in unserer Umgebung konfrontiert werden. Die virtuelle Universität wird ebenfalls in einem Video unter dem Aspekt sich verändernder Lernformen, die das neue Medium bietet, porträtiert. Die technische Beratung erfolgt vor Ort von Mitarbeitern des Audiovisuellen Medienzentrums, Bereich Universitätsfernsehen der Universität.

Fachlich unterstützt werden die Studierenden durch eine Einführungsvorlesung in die Allgemeine Pädagogik, die im 1. Semester angeboten wird, sowie durch einen Grundlagenkurs zur Bild- und Filmgestaltung. Wenn das Drehbuch erarbeitet ist, werden die Teams bis zur Fertigstellung des Videofilmes vom Audiovisuellen Medienzentrum der Universität fachlich und technisch unterstützt. Eine hervorragende Technik, wie digitale Videokameras, ein Bluebox-Aufnahmestudio und digitale und analoge Schnittplätze für die Ton- und Bildbearbeitung können die Studierenden kostenlos unter fachlicher Anleitung nutzen.

Die 3. Magdeburger Video-Exposition findet am Dienstag, dem 18. Mai 1999, 18.00 Uhr, Hörsaal III (Gebäude 50, Große Steinernetischstraße 5) statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen.

Weitere Auskünfte erteilen gern: Peter Kluge, Tel. (0391) 67 16539 und Dr. Heinz Rösler, Tel. (0391) 67 14512.

Weitere Infos unter: http://www.uni-magdeburg.de/iew/html/VideoExposition.htm oder http://www.uni-magdeburg.de/avmz/

 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster