Grundsteinlegung am 25. Juni 1999 für den Neubau Theoretische Institute

Das geplante Neubauvorhaben Theoretische Institute ist ein Teil des Gesamtkonzeptes der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zur baulichen Perspektiventwicklung, das vor zwei Jahren vom Fakultätsrat beschlossen wurde. Das Gesamtkonzept fand ebenfalls 1997 die grundsätzliche Zustimmung des Wissenschaftsrates.

Ziel dieses Planungsprojektes ist die räumliche Konzentrierung der Theoretischen Institute der Medizinischen Fakultät um den Zentralen Hörsaal (Haus 22). Dieser hat seinen Standort im südöstlichen Teil auf dem Campus des Universitätsklinikums in der Leipziger Straße. Endgültig abgeschlossen wird diese Maßnahme, wenn die Fachkliniken, die derzeit noch in den benachbarten Häusern 1, 2, 3 und 5 untergebracht sind, in den Klinikneubaukomplex umziehen werden. Das betrifft u.a. die Urologie, die Neurologie I und II und die Nephrologie.

Mit dem Institutsneubau werden ca. 2.000 m² Nutzfläche neu geschaffen. Davon werden 400 m² dem Zentrum für Biochemie zugeordnet. Das Praktikum der Medizinstudenten in den Fächern Medizinische Chemie und Biochemie wird künftig hier stattfinden. Dem Institut für Medizinische Mikrobiologie, das noch in fünf verschiedenen Gebäuden untergebracht ist, werden 1.600 m² Hauptnutzfläche zur Verfügung gestellt. Diese Fläche umfaßt die Labore, die für die Krankenversorgung und für Forschungsvorhaben dieses Institutes genutzt werden.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen ungefähr 20 Millionen DM, wovon vier Millionen DM für die Ersteinrichtung ausgegeben werden. Der Neubau bietet nach Fertigstellung hervorragende Bedingungen für die Studentenausbildung, für die Forschung sowie für wesentliche Bereiche der mikrobiologischen Analytik im Rahmen der Patientenbetreuung.

Der frühzeitige Baubeginn ist dadurch möglich, daß hier zum ersten Mal im Land Sachsen-Anhalt im Hochschulbereich eine alternative Finanzierungsform gewählt wurde: Die Baumaßnahme wird zunächst durch Dritte vorfinanziert, und das Land Sachsen-Anhalt sowie der Bund zahlen in entsprechenden Raten die Bausumme zurück. Bauherr ist die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität.

Der Neubau Theoretische Institute ist nach dem begonnenen Klinikneubaukomplex das zweite Großbauprojekt, das auf der Grundlage des im März 1997 vom Landtag verabschiedeten "Gesetzes zur Entwicklung der medizinischen Fachbereiche" entsteht. Darin war als wichtiger Eckpfeiler eine Anschubfinanzierung für die medizinischen Fakultäten in Halle und Magdeburg von jeweils 300 Millionen Mark festgelegt worden. Mit 277 Millionen Mark ist der Klinikumsneubau in Magdeburg mit rund 28.000 m² Nutzfläche das größte Bauvorhaben. Dem folgt nun der Neubau Theoretische Institute für rund 20 Millionen Mark. Die Fertigstellung des Institutsgebäudes ist für August 2000 geplant.


Einladung
Grundsteinlegung am 25. Juni 1999 für den Neubau Theoretische Institute

Sehr geehrte Damen und Herren
von Presse, Funk und Fernsehen,

wir möchten Sie recht herzlich einladen zur Grundsteinlegung für das Neubauvorhaben Theoretische Institute (Haus 44) am Freitag, dem 25. Juni 1999, 11.30 Uhr, auf dem Campus des Universitätsklinikums, Leipziger Straße 44 (hinter dem Zentralen Hörsaalgebäude, Haus 22). Der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Gerd Harms, und Rektor der Universität, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, werden an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Über Ihr Kommen und Ihre Berichterstattung freuen wir uns.

Mit freundlichen Grüßen


Kornelia Suske
Pressereferentin der Medizinischen Fakultät


 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster