Mobilität mit Kind / Mobilität mit Handicap

Mobilität mit Kind

Sie sind studierend mit einem oder mehreren Kindern, und haben den Spagat zwischen Hochschulstudium und Elternschaft bisher gut gemeistert. Wenn Sie nun den Sprung ins Ausland auch mit Kind/ern wagen möchten, können Sie, wenn Sie während der Erasmus+-Mobilität alleinerziehend sind, ERASMUS+-Sondermittel zur Unterstützung beantragen. Unabhängig von der Anzahl der mitreisenden Kinder kann alleinerziehend reisenden ERASMUS-Studierenden monatlich eine Pauschale von 200 EUR, zusätzlich zu der regulären ERASMUS+-Beihilfe für die/den reisende/n Studierende/n, gewährt werden. Die Beantragung der Sonderförderung sollte spätestens drei Monate vor Beginn des ERASMUS-Studienaufenthaltes im International Office der OVGU erfolgen. Es sind Geburtsurkunde(n) des/der Kinder in Kopie sowie im Verlauf der Mobilität Nachweise des begleiteten Aufenthalts von Kindern im Ausland einzureichen (z. B. Reiseunterlagen, Betreuungsnachweise vor Ort). Wir unterstützen gern bei allen Formalitäten.

 

Mobilität mit Handicap

Unterstützung von Studierenden und Hochschulpersonal mit Behinderung im Programm Erasmus+ 
Die Inklusion, Gleichbehandlung und Chancengleichheit potentieller Geförderter ist ein zentrales Anliegen im Programm Erasmus+. Für Studierende und Hochschulpersonal mit Behinderung gibt es die Möglichkeit, eine Zusatzförderung für durch den Auslandsaufenthalt bedingte Mehrkosten zu erhalten.

Zusatzförderung: Erasmus+ Sonderförderung 
Geförderte mit Behinderung können zusätzlich zum regulären Erasmus+ Mobilitätszuschuss für Studien- oder Praktikumsaufenthalte bzw. für Lehr- oder Fortbildungsaufenthalte im Ausland einen Erasmus+ Sonderzuschuss beantragen.
Bei der Vorbereitung Ihres Erasmus+ Aufenthalts bitten wir um Bekanntgabe Ihrer Situation sowie um Einschätzung der Mehrkosten, die voraussichtlich bei Ihrer Erasmus+ Mobilität bzw. im Gastland entstehen.

Welche Bedürfnisse haben Sie? 
Benötigen Sie eine barrierefreie Unterkunft, Unterstützung bei der Reise, medizinische Betreuung im Ausland, Adaptierung von Lernmaterialien, eine Begleitperson, etc., die nicht durch nationale Stellen (wie z.B. das Studentenwerk, Krankenkassen, Sozialämter, Landschaftsverbände oder Integrationsämter) abgedeckt sind?
Je nach finanziellem Mehrbedarf können Sie einen einmaligen Zuschuss beantragen oder einen personenbezogenen Antrag („Langantrag“) über zusätzliche Mittel von bis maximal 10.000 EUR stellen. Um einen Mehrbedarf geltend zu machen, wenden Sie sich bitte mindestens drei Monate vor dem geplanten Mobilitätsbeginn an das International Office, das den Antrag mit Ihnen erarbeitet und anschließend bei der NA DAAD einreicht.

Weiterführende Informationen 
Generelle Informationen finden Sie auf den Internetseiten der NA DAAD und des DAAD.

Letzte Änderung: 29.07.2019 - Ansprechpartner: M. Sc. Anne Schulze