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P.R.I.M.E.

Postdoctoral Researchers International Mobility Experience (P.R.I.M.E.)

Zielgruppe dieses neuen DAAD-Programms sind deutsche und internationale Postdoktoranden, die an einer deutschen Hochschule promoviert haben und ihre Zukunft in Deutschland sehen. Die Antragsteller dürfen sich innerhalb der letzten drei Jahre nicht länger als zwölf Monate im gewünschten Zielland aufgehalten haben.

Mehr Informationen zu diesem Programm.

Struktur

  • Entweder zwölf Monate Auslandsaufenthalt und sechs Monate Integrationsphase an der deutschen Hochschule oder
  • ein Monat Startphase an der deutschen Hochschule, zwölf Monate Auslandsaufenthalt und fünf Monate Integrationsphase an der deutschen Hochschule.

Dauer
Insgesamt 18 Monate. Während des Auslandsaufenthaltes sollen die Geförderten im regelmäßigen Kontakt zur deutschen Hochschule stehen, damit sie in die Entwicklungen an der deutschen Hochschule einbezogen sind und ihre Integration optimal vorbereiten können.

Förderung
Es werden die Anstellung an der deutschen Hochschule und eine Reisekostenpauschale für den Geförderten und mitreisenden Ehe- bzw. Lebenspartner finanziert.

Antrag
Die Antragstellung erfolgt durch den Postdoktoranden in enger Absprache mit der deutschen und der ausländischen Gasthochschule. Die Antragstellung ist einmal jährlich mit einer Frist zum 01.Februar möglich. Die Förderung beginnt jeweils am 1. September.

Vorteile für die Hochschule

  • Initiierung bzw. Weiterentwicklung von fachlichen und institutionellen Kooperationen mit der ausländischen Gasthochschule;
  • Stärkung von akademischen Netzwerken;
  • Wissensaustausch wird durch die Integrationsphase gewährleistet;
  • die Finanzierung der Stelle verschafft der Hochschule einen zeitlichen Vorlauf, um eine längerfristige Finanzierung zur Etablierung eines neuen Forschungsschwerpunkts zu sichern.

Verlauf einer Antragstellung

Als erstes kontaktiert der Antragsteller den  entsprechenden Ansprechpartner der Hochschule, wofür diese zunächst beim P.R.I.M.E.-Programm registriert sein muss. Der Ansprechpartner stellt den Kontakt zum gewünschten Institut, Lehrstuhl oder Fachbereich her. Der Fachbereich und der Antragsteller erstellen ein Konzept für die Anbindung an den Fachbereich und entwickeln einen Förderantrag, welcher über das Antragsportal beim DAAD eingereicht wird. Im Falle einer Förderung erhält die deutsche Hochschule einen Zuwendungsvertrag.

Bewerbungsunterlagen

  • Ausgefülltes Antragsformular;
  • lückenloser tabellarischer Lebenslauf nach EU-Standard;
  • ausführlicher, selbständig erarbeiteter Forschungsplan;
  • Zeitplan für die Durchführung der im Ausland und in Deutschland geplanten Aktivitäten;
  • Einladungsschreiben des deutschen Gastgebers;
  • bindende Erklärung des deutschen Gastinstituts (Formblatt 1);
  • Einladungsschreiben des ausländischen Gastgebers;
  • zwei Gutachten in englischer Sprache neueren Datums
    (ein Gutachten sollte vom Betreuer der Doktorarbeit sein);
  • Zeugnis über den letzten akademischen Abschluss
    (beglaubigte Kopie kann per Post eingesendet werden);
  • Publikationsliste getrennt nach Fachzeitschriften, Fachbüchern, Konferenzbeiträgen;
  • wichtigste Publikationen des Antragstellers (maximal drei);
  • kurze Zusammenfassung der Dissertation (maximal 7.000 Zeichen);
  • ausgefülltes Formblatt 2 zur Prüfung ethischer Aspekte wissenschaftlicher Forschung;
  • Sprachenzeugnis für den Auslandsaufenthalt
    (z. B. TOEFL-Test oder DAAD-Sprachenzeugnis);
  • offizielles Sprachzeugnis zum Nachweis der Deutschkenntnisse.

Letzte Änderung: 18.07.2017 - Ansprechpartner:

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